Wassersensor schwimmt bei mehr als 3cm Wasser, oder säuft er ab?

Dieser Beitrag bezieht sich auf das folgende Produkt: Homematic IP Wassersensor HmIP-SWD, IP44

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Wassersensor schwimmt bei mehr als 3cm Wasser, oder säuft er ab?

von fere » 16.07.2018, 14:50 

Kann der Wassersensor HmIP-SWD schwimmen?
Wer hat Erfahrung/getestet ob bei steigendem Wasserstand der Sensor zu schwimmen anfängt oder absäuft und defekt wird/ist?
Offizielle Schutzart IP44 ist nicht gerade wasserdicht und das für einen " Wassersensor"!
Wer kann mir weiterhelfen?
fere
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von rainmaker » 17.07.2018, 08:42 

Ein Boot ist auch nicht "wasserdicht" - schwimmt aber.
Soll heißen: der Unterteil des Melders ist eine Schale ähnlich einem Boot und schwimmt daher auch.
IP44 kommt, weil von oben sehr wohl immer noch Wasser kommen kann, wenn also die schadhafte, undichte Stelle genau auf den Melder draufpieselt, dann wird er uU trotzdem absaufen - wie ein Boot.
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von fere » 17.07.2018, 10:02 

Ist das jetzt deine Theorie oder Erfahrung mit dem Sensor?
Ich hab den Sensor mal kurz ins Wasser gelegt, durch das Gewicht mit den Batterien sinkt der Sensor tiefer als die Trennlinie der Gehäusehälften ein! Ist diese nicht wasserdicht säuft der Sensor auf Dauer ab! Ich wollte es nicht drauf ankommen lassen und hier erst mal fragen!Zwischen den Gehäusehälften befindet sich keine Dichtungen oder ähnliches!
Der Knopf hat eine Dichtung und die Summeröffnung eine Membrane!
Wer hats ausprobiert?
fere
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von Sheldon_C » 17.07.2018, 13:19 geändert am 17.07.2018 13:20

Hallo fere,

darf ich mal fragen, wo Du mit einem Wasseranstieg von größer 3 cm rechnest?

Oder für welchen Einsatz planst Du das Gerät zu nutzen?

MfG
Sheldon
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von fere » 17.07.2018, 15:16 

Heizungskellerraum!
Der hat an beiden Türen eine ca 8 cm hohe Türschwelle! War anscheinend wegen der damaligen Ölheizung! Jetzt Gas!
Habe seit ein paar Jahren billige akustische Wassersensoren, die auch schwimmen im Einsatz! Die helfen mir aber nix wenn ich ein paar Wochen im Ausland bin! Die Neuen sollen mir e-mails senden bei einem Störfall um den Stördienst zu aktivieren.
fere
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von bierbauch1 » 17.07.2018, 18:23 

hi, glaube, du bekommst hier keine zieleführende Anwort.darum mein Lösungsansatz: Sensor schwimmfähig machen. Sensor in ein ausgefrästes Stück Holz/Styropor klemmen/kleben, auf den zu überwachenden Boden setzen und auf das Wasser warten. falls es dann auch von oben kommen könnte: Cocktailschirm aufspannentongue
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von rainmaker » 18.07.2018, 08:43 

Lösungsanzatz von bierbauch1 wäre meine nächste Version gewesen - nachahmenswert! Schwimmreifen (Styropor, mit Loch in Sensorgröße, leicht konisch oder kleben)
Alternativ kannst Du auch Lithium Zellen als Batterien verwenden, die sind erheblich leichter, dann ist die Gürtellinie evtl. kein Thema mehr.

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von hwoehs » 18.07.2018, 10:52 geändert am 18.07.2018 10:54

Warum steuerst Du nicht vom Wassermelder eine Absaugpumpe an, wenn Wasseralarm bei 1,5mm oder höher, dann Pumpe an und gut ist´s. Das sind die sinnvollen Funktionen eines Smart Home und nicht dem Sensor schwimmen beibringen smile
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von fere » 18.07.2018, 11:57 

Danke für eure infos!
Über einen mit Schwimmreifen gepimpter Wassersensor habe ich auch schon nachgedacht, oder die Trennstelle der Gehäusehälften einfach mit Tesafilm rundum verkleben, das würde das Problem gebastelter weise auch lösen!
Das eigentliche Problem ist der Konstrukteur von EQ3, der einen neuen Wassersensor konstruiert, der das Wasser nicht verträgt!
In den Technischen Daten steht nichts von maximalem Wasserstand also müsste er schwimmen!
Da ELV anscheinend dieses Manko bewusst ist und dazu keinen Beitrag leisten will, möchte ich hiermit die Diskussion schließen !

Vielen Dank für euren Beitrag
PS: Pumpe geht an der Stelle nicht!
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von bierbauch1 » 18.07.2018, 15:54 

Das eigentliche Problem ist der Konstrukteur

(Häme auf) das reduziert die meisten Probleme auf das wesentliche (Häme zu) smile
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Also säuft ab! - neuer Sensor fällig!

von fere » 19.07.2018, 07:54 

Also nach jedem Hochwasser das nicht sofort beseitigt werden kann schlägt der Sensor zwar Alarm und vernichtet sich selber!
Neuen kaufen!!!
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AW: Also säuft ab! - neuer Sensor fällig!

von rainmaker » 19.07.2018, 08:31 

Ein Hochwasser wird vermutlich größeren Schaden anrichten und auch versichert sein hoffe ich. Dann kannst den abgesoffenen Sensor in die Schadensliste aufnehmen... also nicht sooo groß das Problem.
Jedenfalls ist der Sensor nicht dafür gedacht und konzipiert, um mal schwimmen zu müssen, sondern um geplatzte Schläuche an Waschmaschinen etc. zu melden und wutomatisch Aktionen auszulösen, wie z.b. Pumpen zu schalten oder Magnetventile, die den Wasserzufluß abdrehen etc.
Bei Hochwassergefahr wären geeignete, automatische Gegenmaßnahmen zu erdenken - dem Sensor nicht das Schwimmen lernen zu müssen, wäre für das Szenaria angebracht.
Aber Alternativgedanke: Der Sensor mißt ja den Widerstand zwischen den Metallspitzen. Man könnte also eine Plattform machen, auf die der Sensor sicher zu stehen kommt und in der Plattform befinden sich 3 Kontakte, die mit Sensordrähten bis an den Boden reichen und das Wasser "fühlen".
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AW: AW: Also säuft ab! - neuer Sensor fällig!

von fere » 19.07.2018, 08:51 

Natürlich ist als "Hochwasser" ein Wasserstand von nur mehr als 3 cm gemeint!
Quatsch bei Seite!
Ich hab den Sensor näher betrachtet: Die drei Messstifte scheinen kein Wasser durchzulassen! Die Gehäusetrennlinie ist in der Höhe mittig, wäre die einfach an die Oberkante gelegt worden (keine Mehrkosten), würde das Problem nicht existieren, da der sensor in schwimmendem Zustand ca 2/3 der Gehäusehöhe in das Wasser einsinkt, halt über die Trennlinie, die ja wiederum keine Dichtung besitzt!
Wie schon erwähnt, kann man die Gehäusetrennlinie mit einem einfachen TESAfilm rundum zukleben um die fehlende Dichtung zu ersetzen, und das Ding schwimmt! Problem gelöst!
Vielen Dank
fere
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Füllstandmesser

von hwoehs » 19.07.2018, 09:27 

Für alle, die Ihren Heizungsraum drei cm fluten empfehle ich einen Füllstandsmesser aus der HM Bastelecke, dann weißt Du genau wie hoch das Wasser steht,tongue
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AW: Füllstandmesser

von k.brueser » 19.07.2018, 10:14 

Alles über einen cm Wasser in meiner Wohnung und in meinem Keller würde einen erhebliche Schaden anrichten. Ich will auch nicht unbedingt über Wasser im Keller informiert werden, dann wäre es schon zu spät. Ich habe mir schon vor 30 Jahren einen "Pumpensumpf" im Keller eingebaut. Dort ist eine Tauchpumpe mit einem eingebauten Schwimmerschalter eingesetzt. Eindringendes Wasser wird über seitlich im Fußboden an den Wänden entlang zu diesem "Loch" geführt und bei Bedarf und automatisch abgepumpt.
Wenn ich nicht zu Hause bin kann ich über diesen "Pieper" auch nicht informiert werden das im Keller Wasser ist um dann tätig zu werden. Auch wenn ich in der Nacht zwei Etagen weiter oben schlafe höre ich das Teil wahrscheinlich nicht. Für mich ist es wichtig, dass der Keller trocken ist und bleibt.
Der Sensor ist eigentlich schon ab einer Höhe von 1,5mm gedacht und dann soll er auslösen. Warum sollte man noch warten bis er schwimmt oder absäuft?

Gruß
k.brueser
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AW: AW: Füllstandmesser

von rainmaker » 20.07.2018, 09:42 

Meine Wassersensoren melden schon, wenn der Boden nur benetzt ist, also fast 0 mm.

Tesa wird mit der Zeit undicht, da der Klebstoff härtet, würde also anderes nehmen, oder: LITHIUM Batterien, dann schwimmt er mit weniger Tiefgang, und obendrein laufen die erheblich länger.
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von ELV - Technische Kundenbetreuung » 24.07.2018, 11:03 

Zu den gegebenen Fragen können wir die folgenden Antworten mitteilen:

Ist die untere Gehäuseschale (insbesondere Pogo-Pins und ihre Durchführungen) wasserdicht?
Antwort:
Über die Pins/Durchführungen dürfte kein Wasser ins Gehäuse eindringen - aber trotzdem gilt hier: IP 44

Einige Anwender haben ermittelt, dass das Gerät schwimmt, sich die Trennlinie zwischen den Gehäusehälften jedoch unter Wasser befindet.
Sind Tests dazu durchgeführt worden, ob in einem solchen Fall Wasser in das Gerät läuft?
Antwort:
Ja. Wasser dringt nach einer gewissen Zeitspanne (einige Minuten) ein. Der Wassersensor ist nicht wasserdicht sondern spritzwassergeschützt (IP 44) ausgeführt.

Ist die Leiterplatte selbst (z.B. durch Schutzlack) gegen Feuchtigkeit geschützt, oder wird das IP-Rating allein durch das Gehäuse erreicht?
Antwort:
Das IP Rating wird ausschließlich durch das Gehäuse erreicht.
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Mit freundlichen Grüßen Ihr Team der technischen Kundenbetreuung

AW: Wassersensor säuft ab 15 mm Wasserstand ab!

von fere » 24.07.2018, 12:13 geändert am 26.07.2018 17:07

Vielen Dank,
damit wäre das geklärt!
Die Technischen Daten sollten, um Missverständnisse für die Kunden auszuschließen, um folgenden Punkt erweitert werden:
Maximaler Wasserstand: 15 mm
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