Verwendung als Datenlogger/Oszi: die maximale Übertragungsrate?

Dieser Beitrag bezieht sich auf das folgende Produkt: ELV USB-I2C-Interface, Komplettbausatz inkl. Gehäuse, bearbeitet und bedruckt, USB-Kabel, 3 Anschlusskabel

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Verwendung als Datenlogger/Oszi: die maximale Übertragungsrate?

von Dr. Tom » 27.04.2016, 08:03 

Hallo,

ich habe überlegt, ob man an diesen Wandler einen I2C- Analog-Digital Konverter anschließen könnte um als Datenlogger/Oszi zu benutzen.

Die Frage, die sich mir stellt, ist die maximale Übertragungsrate. Laut ELV Beschreibung sieht man:
a. Die I2C Bus könnte auf 409,6 kHz eingestellt werden.
b. Die Übertragung PC <-> Wandler könnte 230,4 kbit/s sein.

Wenn man mit 8 Bit Auflösung einverstanden wäre, dann könnte man
230,4kbit/s / 8bit = 28.800 Samples per Second theoretisch übertragen.

Somit wäre die theoretische Abtastrate bei 28,8 kS/s.
Ist es aber REALISTISCH? Oder wie viel wäre realistisch?

Dr. Tom
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von rainmaker » 27.04.2016, 09:26 

Bedenke: selbst bei 28kS/s ist die sinnvoll darstellbare Frequenz wesentlich geringer! Sonst würde aus allen ein "sinus" werden.
10 Sampels pro Periode gibt bei einem Rechtecksignal z.b. kaum mehr was erkennbares ab.
Zum Vergelich: mein altes Fluke-Digiscope hat bei 60Mhz Bandbreite 2 GS/s Abtastrate - und das ist schon 20 Jahre mindestens und nicht uptodate.
D.h. bei 28kS/s würde ich eine obere gerade noch nutzbare Frequenz von 1 kHz im Nutzsignal sehen.
Dafür gibt es bereits Handy-Apps, die am Mikrofoneingang bessere Ergebnisse liefern...
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von Dr. Tom » 27.04.2016, 09:55 geändert am 27.04.2016 10:01

Daran habe ich natürlich gedacht. Du siehst, ich habe geschrieben 28,8 kS/s und NICHT 28,8 kHz als Bandbreite. Denn mir geht es um das Abtasten von eher DIGITALEN und NICHT analogen Signale. Also diesen Unterschied verstehe ich sehr gut, darum geht es bei meiner Frage nicht. Die Frage ist, wie flüssig kann der Wandler die Daten zum PC übertragen.
Die Lösungen mit Mikrophoneingang entfallen, da ich mit DC Komponente messen möchte.

Vielleicht hilft es, wenn ich schreibe worum mir es geht: ich habe einen zusätzlichen IR Empfänger für meine SAT Anlage gebaut. Solange der Fernseher ist aus, funktioniert es zuverlässig. Sobald ich den Fernseher einschalte, funktioniert IR unzuverlässig. Wahrscheinlich die Ansteuerung EFL Lampen macht diesen Dreck. Deswegen möchte ich mir die dekodierten IR Signalen anschauen. Eventuell auch die Versorgungsspannung von IR Baustein.
Dr. Tom
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von rainmaker » 28.04.2016, 09:37 

Also ich halte das Szenario für realistisch und sehe da keine übertragungstechnischen Probleme, konkret kann es aber wahrscheinlich nur ELV beantworten - oder jemand, der Dein Problem schon mal so ählich hatte.

(Sorry, wenn ich Deinen Wissensstand nicht richtig einschätzen konnte, ist hier nie wirklich leicht wink )
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AW: Verwendung als Datenlogger/Oszi: die maximale Übertragungsrate?

von Dr. Tom » 28.04.2016, 10:13 geändert am 28.04.2016 10:14

Danke rainmaker für deinen Beitrag.

Ja mit Wissensstand kann es tatsächlich schwer sein es einzuschätzen. Hier schrieben Anfänger, und Profis. Vielleicht hilft hier meine Nutzername etwas :-).

Zurück zum Thema: da ich bei der IR-Fehlersuche eher Zielorientiert bin, gibt es noch eine andere Idee: ich hab Zugriff auf eine NI DAQ USB Karte, die ich wahrscheinlich hier verwende.
Dr. Tom
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