Funkstandards

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Funkstandards

von DTAG » 26.01.2012, 11:31 

Liebe ELV und Forummitglieder,

mit Freude verfolge ich Ihre Bemühungen bei der Hausautomation. Jedoch lese immer wieder verschiedene Standards FS20, Homematic, FHT80b oder MAX. Wie sieht es mit der Kompatibilität aus? Und wieso kommen immer wieder neue hinzu, wenn für das eine Protokoll noch nicht alle Komponenten verfügbar sind?

Gibt es einen speziellen Grund, dass Heizungsthermostate nicht über FS20 gesteuert werden können?

MfG

DTAG
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von ELV - Technische Kundenbetreuung » 03.02.2012, 19:59 

Hallo DTAG

ELV hat bereits vor mehr als 10 Jahren mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Funkschalt-, Funkmess- und Funksteuersystemen begonnen. Alle Systeme haben sich mittlerweile weiterentwickelt und wurden teilweise durch andere Systeme abgelöst.
Ein Beispiel hierzu ist z.B. das Funkschaltsystem FS10, welches seinerzeit mit 433MHz gearbeitet hat und bei welchem 8 verschiedene Adressen eingestellt werden konnten. Im Laufe der Jahre sind jedoch viele weitere Anwendungen, welche das 433MHz Frequenzband benutzten, auch im Handel angeboten worden. Unter anderem auch Dauersender wie z.B. Funk-Lautsprechersysteme. Ein paralleler störungsfreier Betrieb des FS10 Funk-Schaltsystems konnte somit nicht mehr erfolgen. Des weiteren haben einige Anwender den Wunsch geäußert mehr als 8 Adressen verwenden zu können. Letztendlich ist aufgrund dieser Sachverhalte das FS20 Funkschaltssystem entstanden, welches störungssicher im 868MHz Frequenzband arbeitet und bei welchem 255 Einzeladressen vergeben werden können. Aufgrund der technischen Änderungen konnte eine Kompatibilität zum FS10 Funkschaltsystem jedoch nicht realisiert werden, so dass FS10 und FS20 Komponenten nicht "gemischt" eingesetzt werden können.
Ähnliche Verfahren hat es auch bei den weiteren Funksystemen (Wetterstationen, Funk-Heizungsregelung) gegeben, so dass bedingt durch die technische Weiterentwicklung und Anpassung an neue gesetzliche Bestimmungen eine Kompatibilität nicht immer gewährleistet werden konnte.
Übrigens:
Durch die Funk-Hauszentrale FHZ 2000 werden wir in Kürze ein Gateway vorstellen, damit die Homematic und "FS20-Welt" miteinander "sprechen" können.
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von DTAG » 04.02.2012, 15:00 

Wie sieht es denn mit einer Thermostatsteuerung über FS20 aus?
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von ELV - Technische Kundenbetreuung » 06.02.2012, 09:28 

Hallo DTAG

Das FS20-System ist als Funkschaltsystem vorgesehen worden. Als Heizungsregelung steht z.B. der Wandthermostat FHT80B in Verbindung mit dem Stellantrieb FHT8V zur Verfügung. Als optionales Zubehör ist daraüber hinaus noch ein Wärmebedarfrelais verfügbar, über welches eine Heizungsanlage bzw. die Umwälzpumpe der Heizungsanlage ein- und ausgeschaltet werden kann (je nachdem ein Wärmededarf gegeben ist oder nicht).
Eine Verknüpfung zum FS20-Funkschaltsystem lässt sich z.B. mit den Funk-Hauszentralen-Interface FHZ1000-PC als auch FHZ1300PC/WLAN bewerkstelligen. Außerdem ist die Verwendung des PECO-Systems möglich, so dass Sie die Heizungsregelung auch über das Internet bedienen können. Beachten Sie hierzu auch die Informationen zu dem ELV-Online-Portal.
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von DTAG » 06.02.2012, 10:59 

Was spricht denn gegen das FS20 für die Heizungssteuerung?

Ist eine Zusammenarbeit mit einem Routerhersteller angedacht, da dieses Gerät ja bereits rund um die Uhr betrieben wird.

MfG

Stefan Becker
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FZH2000? - Allgemeine Bemerkungen

von Allibaba » 13.11.2012, 12:35 

Hallo,

da wird einem der Mund wässrig gemacht und auch ein dreiviertel Jahr später findet die Suchmaschine der ELV-Website zu FZH2000 nichts. :-(

Kleiner Tipp: Ich wäre bereit, meine CCU-1 zu ersetzen, wenn die folgenden Forderungen erfüllt sind:

- Faktor 100 mehr Rechenleistung. Ich warte regelmäßig eine Minute und mehr.

- Über die Weboberfläche zusammengeklickte Konfigurationen müssen sich übertragen lassen - ich habe um die 90 Homematic-Komponenten laufen!

Übrigens sollte sich ELV mal einen fähigen Hochfrequenz-Entwickler und einen vernünftigen technischen Redakteur leisten! Auf beiden Gebieten liefert ihr regelmäßig ganz erbärmliche Ergebnisse ab.

Bei zahlreichen meiner Homematic-Komponenten musste ich erst mal die Antenne umbauen, um überhaupt eine zuverlässige Funkübertragung in meinem (zugegeben etwas größeren) Reihenhaus sicherzustellen.

Bis dahin stiegen regelmäßig Komponenten aus, weil deren Software ganz offensichtlich nicht mit schwachen oder gestörten Kanälen rechnet.

Baut auch bitte nicht einfach die übliche "Funk-Briefmarke" auf die gleiche Platine drauf, auf der mehr Computerei drauf ist als ein Einchip-Prozessor ohne externen Speicher. Das Ding wird zwangsweise komplett "taub", weil die Flanken der Digitalsignale in den Empfängereingang reinblasen. Jeder halbwegs wache Funkamateur kann euch zeigen, wie man so etwas besser macht. Umbauanleitungen findet ihr im Web.

Die äußerst bescheidene Dokumentation des Homematic-Systems hat mich schon eine dreistellige Stundenzahl gekostet und manche Probleme habe ich trotzdem noch nicht im Griff. Leider gibt es auf diesem Gebiet zu wenig Alternativen.

Und über die !"§$% "Bauanleitungen" der Bausätze rege ich mich regelmäßig auf. Ohne ingenieurmäiges "Herrschaftswissen" stolpert man da regelmäßig. Beispielsweise muss man wissen, dass die "Anode" einer Leuchtdiode die positive Elektrode ist. Oder man wird komplett im Regen stehen gelassen, wie rum eine Leuchtdiode in die Löcher rein muss. Oder man muss erst alle anderen Bauelemente bestücken bis man z.B. eine Festinduktivität identifizieren kann: Sieht praktisch aus wie ein Widerstand, identifiziert ist das Teil aber nirgendwo in der Anleitung. Und wo steht, dass man die "Bestückungsseite" an der Aufschrift "BS" neben einer langen Nummer erkennt? Rein faktische Fehler gibt's natürlich auch regelmäßig.
Allibaba
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