DVB-T

Dieser Beitrag bezieht sich auf das folgende Produkt: ELV HF-Verstärker RFA404, Komplettbausatz

Bestell-Nr. 68-14 28 24

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DVB-T

von LexNet » 01.08.2016, 16:23 

Kann man das Teil als DVB-T-Verstärker verwenden?
Ich habe eine aktive DBT-T-Antenne und das Signal nach dem Multischalter (Artikel-Nr.: 68-12 50 50) sowie der Splitter-UP-Dose (TV/Radio/SAT) ist dann für den Fernseher zu schwach für den einwandfreien Empfang.
Wenn, wo sollte das Teil dann dazwischen geschalten werden?
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von leknilk0815 » 01.08.2016, 16:36 geändert am 01.08.2016 16:44

Servus,
das läßt sich am Besten durch ausprobieren herausfinden.
Daß durch die Fehlanpassung (normale Installation hat 75 Ohm, der Verstärker hat 50 Ohm) Leistung verloren geht, ist klar, das sehe ich aber noch für möglich an.
Schlimmer ist, daß Du scheinbar keine gescheite Antenne verwendest (eine gute Antenne braucht keinen "Aktiv"- Teil), somit werden auch alle Störungen doppelt verstärkt.
Ich würde es mal probieren, sofern man das Teil wieder zurückgeben kann. Ansonsten - Yagi- Antenne auf den Sender ausgerichtet und das funkt.
Wenn, dann würde ich das Ding direkt vor den Fernseher hängen. Aber Du willst ja vermutlich nicht für jeden Fernseher einen Verstärker kaufen?
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von leknilk0815 » 01.08.2016, 18:07 

...evt. hast Du auch eine ungünstige Antennendose erwischt, die gibts mit sehr unterschiedlicher Dämpfung.
Vielleicht würde es ausreichen, die Dose gegen eine mit geringerer Dämpfung zu tauschen.
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von LexNet » 01.08.2016, 18:25 geändert am 01.08.2016 18:28

Ganz so einfach ist das nicht, denn es handelst sich um ein Haus:
1. Multischalter (vgl. ELV 68-125050) + Aktiv-Antenene (Conrad 1404327-62) im Dachboden (2tes Stockwerk nicht gedämmt/verschalt)
2. entsprechende SAT-Schüssel am Dach für Multischalter
3. Fernseher im Erdgeschoss mit Standard-TV/Sat-Up-Dose
Anm.: Multischalter, weil eben 6 Anschlüsse (TV/Radio/SAT) über 3 Etagen vorhanden sind!

Zurückgeben kann ich da nichts mehr nach Jahren und ich meine, es wurde erst schlechter mit dem neuen Häusern im Umkreis und möglicherweise altert auch irgendwas.
Was 50/75 Ohm und betrifft, sagt mir das nur was als Elektrotechniker aber nichtssagend was HF-Technik betrifft.
Die klassische Yagi-Antenne wollte ich mir damals sparren und ich will diese nach wie vor nicht am Dach oder im Dachboden, weswegen die kleine kompakte Aktiv-DVB-T-Antenne ins spiel kam und jahrelang ihren Dienst zufriedenstellend verrichtete.
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von leknilk0815 » 01.08.2016, 19:37 

...es war mir schon klar, daß da mehrere Geräte dranhängen, sonst wäre der Multischalter für die Katz.
Ich denke, um eine bessere Antenne (muss ja keine Yagi sein) wirst Du nicht herumkommen, aus einer schlechten Antenne kann man auch mit dem besten Verstärker nichts herausholen. Es muss ja kein 2-Meter- Monster sein, da gibts auch kleinere Planarantennen o.Ä.
Aber für 20€ (mit "Verstärker") kann man nichts erwarten, das ist nicht viel mehr als ein Stück Draht.
Durchaus möglich, daß das mal funktionierte, aber ein grenzwertiger Empfang kann schon durch einen Haus- Neubau durch Reflexionen soweit verschlechtert werden, daß es nicht mehr reicht. Zu Analogzeiten hättest Du Schneefall statt Bild gehabt...
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von LexNet » 01.08.2016, 20:02 

Dann war das ein Mis(t)verständnis punkto: "Wenn, dann würde ich das Ding direkt vor den Fernseher hängen" ... Du meintest wohl den Verstärker und nicht die Antenne. happy
Tja, direkt an der DVB-T-Antenne meine ich mich zu entsinnen, was der Empfang ziemlich gut und die Pegelanzeigen am SAT-Receiver (mobil auf den Dachboden mitgenommen tongue) waren 75% oder so. Nur unten im WZ habe ich so was um die 50% - also hab ich wo Verluste ganz offensichtlich. Tja, wohl doch bessere Antenne am Dach. unhappy
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von leknilk0815 » 01.08.2016, 20:31 

Kluge Entscheidung!
Daß der Pegel direkt nach der Antenne ausreicht, ist klar, wenn der Pegel nach der Dose "so lala" ist. Leitungen, Dosen, etc. sorgen für Dämpfung. Das läßt sich zwar verstärken, aber letztlich entscheidend ist der Signal/Störpegel- Abstand. Bei einer schlechten Antenne ist der Störpegel von Haus aus schon hoch und wird immer wieder mitverstärkt, wobei dann noch der Rauschanteil der Verstärker dazukommt. Der Signal/Störpegel- Abstand verschlechtert (verringert) sich also mit jedem nachgeschaltetem Verstärker. Die Digitaltechnik kann hier zwar viel kompensieren, aber auch da ist irgendwann Schluss (wie bei Dir).
Was dann noch dazukommt sind Reflexionen durch Fehlanpassungen bei falschen/defekten Anschlussdosen, die sich durch die ganze Hausinstallation auswirken können. Deshalb verwendet man heutzutage eine "Sternverkabelung", wobei jede Dose direkt ein Kabel zum Multischalter hat. Damit wird verhindert, daß, wie z.B. bei einer "Baumverkabelung", jeder Fehler/Defekt an einer Dose zum Komplettausfall der ganzen Anlage führen kann.
Bei Funk gilt grundsätzlich: eine gute Antenne ist durch NICHTS zu ersetzen.
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von rainmaker » 02.08.2016, 08:16 

Wenn die Antenne am Dachboden ist, ist Optik ja irrelevant. Problem normaler Antennen ist, bei EINER Frequenz funktionieren sie gut und wein wenig drumherum. Der Frequenzbereich von DVB-T ist jedoch extrem breit gestreut, daher würde ich zu einer solchen Antenne greifen - bzw. diese basteln.
klick
Die Ein-Frequenzvariante hab ich erst kürzlich einer NAchabrin gebastelt, mit Dimensionierung auf Ihren Hauptkanal. Die Emfangsanzeige am TV meint dann zu allen Sendern: 100% (allerdings nur 1m50 Kabel dazwischen).
Verstärker sind immer nur der letzte Notnagel (gibt auch Anleitungen dafür auf der Seite - auch mit alternativen Versorgungen, so daß das Netzteil nicht dauernd läüft)
rainmaker
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