3-Kanal-Lichtorgel LO12

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3-Kanal-Lichtorgel LO12

von dirkPoen » 06.08.2013, 19:24 

hab mir diese jetzt mal bestellt und nach Erhalt auch aufgebaut. Funktionieren tut sie. Ist aber meiner Ansicht nach unbedingt verbesserungswürdig.
1. Filterresonanzfrequenzen
Tiefen: ist: 170Hz - besser wäre 80-100Hz
Mitten: ist: 650Hz - besser wäre 900-1300Hz
Höhen: ist: 4000Hz - besser wäre größer 5000Hz
2. Kanaltrennung
Die 3 Kanäle laufen ineinander über
Es sollten Filter mit höherer Flankensteilheit verwendet werden zB. durch Einsatz von in graphic-Equalizern oft verwendeten Notch-Filtern. Ein Kanal benötigt dann 2 OPV's zur Realisierung
3. Grundhelligkeit
Durch fehlende Einstellung für Grundhelligkeit (Ausgänge steuern ohne Eingangssignal) sind die Einsätze bei Ansteuerung immer sehr hart (es entsteht der Eindruck des "Flackerns")

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von rainmaker » 07.08.2013, 08:32 

Nun, die Filterfreuqenzen kannst Du zumindest ja leicht ändern, indem Du die RC Glieder anpaßt.
Eine schärfere Trennung ginge einfach auch durch Filter höherer Ordnung, aber ob das wirklich was bringt?
Bedenke: in der Musik sind kaum reine Sinustöne enthalten, sondern allerlei mit vielen Oberwelen. Ein 1kHz Ton erzeugt also auch 2,4,8 ... kHz Töne. Damit ist der Hochtonkanal aber bereits angesteuert - selbst mit von Dir genannten "Notch" Filtern.
Eine Grundhelligkeit kannst durch Parallelschalten eines Widerstandes (Leistung beachten!) zum S und D des MOSFETS erschwindeln.
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von dirkPoen » 07.08.2013, 10:11 

Zitat:
"Eine schärfere Trennung ginge einfach auch durch Filter höherer Ordnung, aber ob das wirklich was bringt?...."

Davon bin ich überzeugt! Weil, ich hab mir schon Monate zuvor selbst eine LO entwickelt. Die arbeitet mit schmalbandigen Notchfiltern. Allerdings ist auch die PWM etwas aufwändiger: mit TL494.
Ich werde demnächst mal ein Vergleichsvideo bei Youtube hochladen.

mfG
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von rainmaker » 07.08.2013, 14:47 

eine ordentliche PWM bringt sicher einiges. Optisch sind Notchfilter evtl. ja auch dadurch besser, weil wenn z.b. der unsaubere 1Khz Ton, Oberwellen bei 2,4,8 püroduziert, Du aber einen Notch im 6Khz Bereich hast, trifft er nicht. Genaugenommen: Wenn du lauter Bandfilter hoher Ordnung verwendest z.b. 100-150Hz, 500-800Hz und 2k5-4kHz - und alles dazwischen nichtberücksicht ist, dann wird die Trennung der einzelnen Liechteffekte noch deutlicher ausfallen - aber das alles zusammen wird für 17,95 nicht machbar sein fürchte ich.
Und das angebotene Teil soll ja vor einem alles sein: billig! Immerhin ist es ja ohne sinnvollen Nutzen wink
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von dirkPoen » 07.08.2013, 15:22 

Materialpreis ca. 20 Euronen (3 x TL494, 4 x TL072, 3 x BUZ11, div. Kleinteile R,C,D).
Naja, über Sinn und Unsinn lässt sich streiten. So 'n bischen Lichteffekte bei Hauspartys hebt die Stimmung - und das ist der Nutzen und auch der Sinn wink
Aber es wirkt halt nicht so gut, wenn 2 von 3 Farben mehr oder weniger immer im Gleichtakt aufleuchten.
Sicher, richtig professionell wäre eine DMX-gesteuerte LO, aber die liegt dann Preislich wirklich weitaus höher. Und Nebeneffekt wäre dann (wenn's richtig effektvoll leuchten soll) eine Vorabprogrammierung für jeden Titel einzeln
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von Akrom » 08.05.2019, 22:15 

Hallo zusammen,
arbeite gerade an einem Lichtobjekt habe mich für den ELV Bausatz entschieden, es läuft. Allerdings würde ich den Tiefpassfilter für den Bassanteil etwas mehr hervorheben, auch die Höhen. Wenn das so einfach ist ein RC Glied anzupassen würde ich mich über ein Tipp freuen.
GR
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von rainmaker » 09.05.2019, 14:07 

viel mehr ist es nicht.
Für die Bässe sind C2, C7, R11 und R12 zuständig. Am einfachsten ist es, wenn du bei den Kondensatoren mal probeweise den selben Wert ungefähr dazulötest, dann sinkt die Grenzfrequenz. Optimal ist, wenn Du genug Kondensatoren in der Bastelkiste hast, dann kannst Du rumprobieren, bis es paßt... happy
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von Akrom » 11.05.2019, 11:46 

!ach ja, Tiefpass 2ter Ordnung in der Formel für fg steht R1xR2xC1xC2 d.H ich könnte auch die Wiedrstandswerte etwas erhöhen, diese sind nämlich handlicher zu löten und schon vorhanden.
Danke
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von rainmaker » 12.05.2019, 10:45 

Natürlich kann man auch mit den Widerständen arbeiten, ich mevorzuge halt die Kondensatoren, weil die die BEinchen in eine Richtung haben und ich die durch blosses dranhalten an die ötstelle mal "parallelschalten" kann zum Testen.
An der Platine wird es rumgebraten, wenn das Ziel klar.
Widerstände muß ich immer erst auf Rastermaß biegen dazu und ann liegen sie verbogen in der Lade und verhaken sich im Gurt mit den restlichen unbenutzten - daher...
Und: parallelschalten ist einfacher wie in Serie oder Wert vergrößern, d.h. bei Widerständen muß man löten und da die Frequenz runter soll, wird der Wert höher = Serienschaltung.
Einfacher ist also Kondensator parallel an die Platine halten wink
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