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Satelliten Internet

Internet über Satellit

Ihr komplettes Kommunikationsprogramm via Satellit!

Langsames Internet muss nicht sein!

Heute geht nichts mehr ohne Internet. Dennoch haben 10 Millionen Haushalte in Europa immer noch keinen schnellen Breitbandzugang. Um betroffene Regionen zu stärken, benötigen diese eine sofort verfügbare leistungsstarke Breitbandanbindung. Dies gilt für kleine und mittlere Unternehmen sowie private Haushalte gleichermaßen. Internet via Satellit ist die perfekte Versorgungslösung für alle betroffenen ländlichen Regionen und Randlagen der Städte. Dank seiner einzigartigen Technik überwindet der Satellit geographische Grenzen und stellt überall in seiner Ausleuchtzone schnelle Breitbandzugänge völlig unabhängig von terrestrischen Infrastrukturen bereit.

Die Vorteile

Überall verfügbar

  • Flächendeckend in ganz Europa verfügbar
  • Einzige Voraussetzungen sind ein Stromanschluss und freie Sicht auf den Himmel in Richtung Süden.
  • Es wird kein Rückkanal-Telefon- oder Kabelanschluss benötigt, Sie erhalten den kompletten bidirektionalen Internet-Zugang aus einer Hand und ausschließlich via Satellit

Schnell und Zuverlässig

  • Tooway nutzt bewährte Satellitentechnik für den unabhängigen Internetzugang
  • Vollwertiger Breitbanddienst mit bis zu 22 Mbit/s Download- und bis zu 6 Mbit/s Download-Geschwindigkeit
  • Hohe Zuverlässigkeit und Übertragungssicherheit auch bei schlechtem Wetter durch Frequenzbandnutzung oberhalb von 20 GHz und Adaptive Code Modulation (ACM)

Einfach

  • So einfach errichtbar wie eine TV-Satellitenanlage: Sat-Antenne (ø77 cm) montieren...
  • ...ausrichten, dabei hilft die kostenlose App für das Smartphone...
  • ...Modem anschließen, mit dem heimischen Ethernet (10/100 MBit/s) verbinden - fertig!
  • Keine Softwareinstallation erforderlich - Ihr normaler Web-Browser reicht aus
  • Selbst oder über einen vom Hersteller in Ihrer Gegend vermittelten Servicepartner errichtbar
  • Mit einer vorhandenen Satellitenempfangsanlage kombinierbar

Komplettes Kommunikationsprogramm

  • Internetzugang mit Tarif- und Volumenstufen ganz nach eigenem Bedarf
  • VoIP-Telefonanschluss mit deutscher Festnetznummer. Zubuchbar zu jedem Tarif, kostenfrei ins deutsche Festnetz telefonieren, zum deutschen Festnetzpreis ins Ausland telefonieren, Rufnummernmitnahme
  • HD-TV-Empfang: Zubuchbar zu jedem Tarif , nur einmalige Einrichtungsgebühr. Ihr normaler Sat-Receiver kann weiter genutzt werden.
 

Die Technik dahinter - neueste Satellitentechnologie

Der Kommunikationssatellit KA-SAT 9A von Eutelsat

Ka-Band Multi-Spotbeam Satellit KA-SAT 9A

Basis des Systems ist der leistungsstarke Ka-Band Multi-Spotbeam Satellit KA-SAT 9A, der von Eutelsat betrieben wird. Der KA-SAT gehört zur neuen Generation der Multi-Spotbeam Satelliten. Dieser Satellit kann durch seinen enormen Datendurchsatz von 90 Gbit/s Internetdienste mit Geschwindigkeiten von bis zu 22 Mbit/s für über eine Million Nutzer bereitstellen. Dies entspricht der Kapazität von rund 35 herkömmlichen Kommunikationssatelliten.

KA-SAT 9 A - Daten und Technik

Eutelsat KA-SAT 9A ist ein kommerzieller Kommunikationssatellit, der seit 26.12. 2010 von der geostationären Position 9° E im Ka-Band Breitbandinternet für Europa und den mittleren Osten bereitstellt. Zur besseren Frequenznutzung seiner 237-MHz-Transponder bedient er sich 82 über Europa verteilter Spotbeams. Davon sind sieben allein für die Versorgung von Deutschland zuständig. Der Gesamtdatendurchsatz liegt bei über 90 GBit/s, wobei jeder Spotbeam eine Kapazität von 1,1 GBit/s bereitstellt, die sich in einen Hin- und Rückkanal aufteilt.

Der Satellit verfügt über vier Multispot-Antennen mit entfaltbaren Reflektoren mit je 2,6 m Durchmesser sowie über ein hochpräzises Navigations- und Ortungssystem, die ihm eine optimierte Abdeckung und eine Mehrfachnutzung der Frequenzen zwischen nicht nebeneinander liegenden Zellen ermöglicht.


Zur Infrastruktur des Satelliten gehört ein Netz aus zehn Bodenstationen (8 Gateways plus 2 Backups), die über Glasfaser redundant miteinander verbunden sind. Die Kontrolle des Systems erfolgt vom zentralen Kontrollzentrum „SkyPark” in Turin, der Betrieb erfolgt durch die Eutelsat-Tochterfirma SkyLogic - ein komplettes System aus einer Hand also.
 
  • Schnell:
    Highspeed-Internet direkt nach Hause.
  • Für Jedermann:
    Flexible Tarife für jeden Geldbeutel.
  • Überall:
    Überall in Deutschland verfügbar. Egal wo Sie wohnen.
  • Einfach:
    Sie müssen lediglich das Satelittenmodem mit Ihrem Rechner verbinden.

Die Entwicklung des Satelliten Internets

Von KU- und KA-Bändern und bidirektionaler Kommunikation

Am Anfang war das KU-Band

Satelittenanalge auf dem Dach
Vor 15 Jahren wurde mit bestehenden KU-Band-Satelliten (12 – 18 GHz) die ersten Internetverbindung hergestellt. Die Technologie war für ihre Zeit bahnbrechend, da die Telekommunikationsleitungen der damaligen Zeit eine Internetverbindung kaum möglich machten.
Leider waren die Anfänge recht mühsam, da für die Rückkanalverbindung immer noch die herkömmliche Telefonleitung herhalten musste. Ferner galt es, eine 1,20 m große Satellitenantenne auf den Satelliten auszurichten.
Dabei lagen die ersten Geschwindigkeiten bei maximal 500Kbit/s, was aber für damalige Verhältnisse einer Sensation gleichkam. Die Einwege-Systeme haben bis heute ihre Daseinsberechtigung, da es immer noch mehr KU-Band- als KA-Band Satelliten im Orbit gibt und die Ausleuchtungszonen auch dünn besiedelte ferne Gegenden erreichen können. Leider ist die Frequenz des KU-Bandes recht störanfällig bei schlechten Wetterbedingungen.
Daher haben die Satellitenbetreiber die Forschung weiter vorangetrieben, um sowohl unabhängig von schlechtem Wetter als auch unabhängig von jeglichen fremden Infrastrukturen zu werden, die bislang noch für den Rückkanal benötigt wurden.

Das KA-Band - zuverlässige Satellitenkommunikation unter allen Bedingungen

Im Jahre 2008 war es dann endlich soweit. Eine Weiterentwicklung eines ViaSat-KA-Band-Satelliten wurde von Eutelsat SA zum Bau in Auftrag gegeben und noch vor dem Schwestersatelliten im Orbit platziert.
Mit dem Frequenzband KA wurde nun der Durchbruch geschafft. Es gliedert sich frequenzmäßig oberhalb des K-Bandes an und liegt im Frequenzbereich zwischen 27 GHz und 40 GHz. Der Wellenlängenbereich liegt zwischen 1,1 cm und 0,75 cm. In der Satellitenkommunikation wird das Ka-Band im Uplink zwischen 27,5 GHz und 31 GHz und darüber hinaus im Frequenzbereich zwischen 33 GHz und 36 GHz verwendet, der Downlink findet im Ku-Band und im K-Band zwischen 17,7 GHz und 21,2 GHz statt.
Diese Frequenzen ermöglichen heute einen vollwertigen, schnellen, vollständig bidirektionalen Internet-Zugang mit hohen Datenraten.
Lange Zeit galten schlechte Wetterbedingungen bei den älteren Satellitensystemen als Herausforderung. Durch technische Weiterentwicklungen spielen diese Störfaktoren inzwischen keine nennenswerte Rolle mehr. So können adaptive Technologien sofort etwa auf starke Regenfälle reagieren und die Verbindungen durch das Zuschalten von mehr Leistung stabil halten.
Als ein Kritikpunkt des Satelliten-Internetbetriebs gilt die sogenannte Latenz. Durch die Entfernung des Satelliten zur Erde muss ein Signal etwa 72.000 Kilometer zurücklegen. Dies dauert etwa 250 Millisekunden. Da die modernen Systeme alle bidirektional arbeiten und Signale den Weg quasi zweimal für Senden und Empfangen zurücklegen müssen, verdoppelt sich diese Zeit auf rund 500 Millisekunden. Außer bei Echtzeit-Online-Spielen hat dies jedoch keine Auswirkungen auf die Qualität der Verbindung. Dies gilt im Übrigen auch für damit verbundene Telefonie Dienste, die problemlos funktionieren.
Ferner optimieren die Satelliten-Anbieter permanent die eigene Infrastruktur und verbundene Applikationen, um den Effekt der Latenz spürbar zu reduzieren.
Ein technischer Begriff dafür ist das „Prefetching“: Mit einer Wahrscheinlichkeitsberechnung werden die Inhalte bereits im Hintergrund in den PC-Speicher geladen, die dann bei einem Seitenabruf sofort angezeigt werden und damit den „Effekt“ der Latenz deutlich verringern und eine gefühlte DSL-Leistung vermitteln.

In Zukunft noch schneller

Ursprünglich war die Satelliten-Internetübertragung als Überbrückungstechnologie bis zum flächendeckenden Ausbau des kabelbasierten bzw. terrestrisch funkbasierten Verteilnetzes konzipiert. Zunehmend ziehen sich aber terrestrische Dienstleister aus der Fläche zurück und konzentrieren den Ausbau auf wirtschaftlich lukrative Ballungsräume. Abgelegene oder schwer ausbaubare Gegenden werden zunehmend vom schnellen Internetzugang abgeschnitten.
Hier ist schon heute die schnelle, bidirektionale Satellitentechnik eine technisch ausgereifte und zuverlässige Lösung, die mit 50 Mbit/s und mehr bereits jetzt über genügend Ausbaureserve verfügt.
Die Hersteller arbeiten aber bereits an noch leistungsfähigeren Satelliten und Systemen. So sollen durch den Einsatz optischer Systeme Satelliten sogar auf einen Datendurchsatz von einem Tbit/s und mehr kommen. Damit werden dann für Nutzer noch höhere Geschwindigkeiten möglich, die signifikant über herkömmlichem VDSL liegen.
Raketenstart (Launch) des KA-SAT Satelliten
Schaubild des KA-SAT Satelliten
9m-Antenne der Bodenstation
Kontrollstation der Eutelsat Satellitenflotte
 

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