ELV-FAQs im Bereich "Alarmanlagen"

ELV-FAQ zu: Wie ist der Sendeintervall des Melders zu verstehen?

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Das geschilderte Verhalten ist darauf zurückzuführen, das im 868 Mhz Bereich keine Dauersender zulässig sind bzw. die sogenannte Duty-Cycle Regelung zu beachten ist (maximale Sendezeit 36 Sekunden/Std). Aus diesem Grund arbeitet der PIR Bewegungsmelder mit einem varibablen Sendeabstand. Dies wiederum bedeutet,  wenn fortlaufend Bewegungen registriert werden, ( durch fortlaufende Bewegung im Erfassungsbereich) der Sendeabstand vergrößert und damit die "Funkbelastung" minimiert wird. Sofern jetzt ein Test des Systems erfolgt und zuvor entsprechend mehrfache Detektierungen erfolgt sind, ist bereits ein höherer Sendeabstand vorgegeben, der zu erwähnten Verzögerung führt. Erfolgt über eine gewisse Zeit keine Detektierung, wird der Sendeabstand wieder verkürzt bzw. zurückgesetzt und somit eine erneute sofortige , sprich verzögerungsfreie Übertragung ausgelöst. Führen Sie also eine Scharfschaltung aus und warten Sie 5 Minuten bis Sie den PIR Melder-Erfassungsbereich wieder durchlaufen. In diesem Fall sollte ein unmittelbare Alarmierung erfolgen.

 

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