Elektronikwissen im Bereich "Messtechnik"

Elektronikwissen zu: Steuerung des PWM-Controllers Viper 12

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Zur Steuerung von galvanisch getrennten Schaltnetzteilen ist ein Rückkopplungssignal von der Ausgangsspannung zum PWM-Controller (Primärseite) erforderlich. Für dieses Rückkopplungssignal ist daher unbedingt eine galvanische Trennung erforderlich, die in unserem Fall mit Hilfe eines Optokopplers erfolgt.

Im Gegensatz zu vielen konventionellen PWMControllern, die über eine Spannung gesteuert werden, erfolgt beim Viper 12 die Steuerung am „Feedback“-Eingang mit Hilfe eines Stromes. Die Abbildung verdeutlicht das grundsätzliche Funktionsprinzip.

Der Power-MOSFET liefert einen „Sense- Strom“, der direkt proportional zum Ausgangsstrom (Source-Strom) des Bausteins ist. Der durch den „Sense-Strom“ vom MOSFET und den Strom über den „Feedback“-Eingang am internen Widerstand R 2 hervorgerufene Spannungsabfall wird dann mit einer internen festen Referenzspannung von 0,23 V verglichen.

R2 · (IS + IFB) = 0,23 V

Der „Feedback“-Strom wird wiederum vom Transistor des Optokopplers geliefert und der Kondensator C dient zur Beeinflussung des Regelverhaltens, indem abhängig von der Dimensionierung eine Mittelwertbildung erfolgt.

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