Elektronikwissen im Bereich "Messtechnik"

Elektronikwissen zu: Das Spektrum elektromagnetischer Strahlung

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Das elektromagnetische Frequenzspektrum umfasst Radiowellen, Mikrowellen, infrarotes, sichtbares und ultraviolettes Licht sowie Röntgen- und Gammastrahlen. Die verschiedenen Sorten der elektromagnetischen Strahlung unterscheiden sich durch ihre Frequenz bzw. ihre Wellenlänge.

Die Frequenz steigt und die Wellenlänge sinkt von Radiowellen bis zu Gammastrahlen. Infrarotstrahlung liegt im Frequenzspektrum über den Mikrowellen und unter dem sichtbaren Licht (infra = lateinisch „unter“). Die Hauptquelle von Infrarotstrahlung ist die Wärmestrahlung, die durch die Bewegung von Atomen und Molekülen oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273,15 °C) produziert wird. Sogar ein Eiswürfel strahlt Infrarotstrahlung aus. Besser vorstellbar ist die Infrarotstrahlung heißer Grillkohle, die wir als Wärme spüren. Der Bereich der thermischen Infrarotstrahlung (mittleres Infrarot) geht von ca. 3 bis 50 μm. Die menschlichen Augen sind Detektoren für den Frequenzbereich des sichtbaren Lichtes und können den Bereich von ca. 0,38 (380 nm) bis 0,78 μm (780 nm) wahrnehmen. Es gibt Tiere (z. B. manche Schlangen), die auch Strahlung im Infrarotbereich wahrnehmen („sehen“) und dadurch die Körperwärme ihrer Beutetiere erkennen können. Menschen können das nicht und benötigen daher zur Visualisierung der Infrarotstrahlung technische Hilfsmittel. Bei Bienen ist übrigens der Wahrnehmungsbereich mit 0,3 (300 nm) bis 0,65 μm (650 nm) zur anderen Seite in Richtung des ul travioletten Lichtes verschoben (ultra = lateinisch für „jenseits“).

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