Homematic App im Selbstbau - AIO CREATOR NEO Homematic Edition

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Aus ELVjournal 03/2016     0 Kommentare
 Homematic App im Selbstbau - AIO CREATOR NEO Homematic Edition

Inhalt des Fachbeitrags

  • Smart Home in einfach
  • AIO CREATOR NEO – eine für alles
  • NEO in der Praxis
  • Die eigene Fernbedienung
  • Jetzt wird es eine App
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Spätestens seit dem Film „Matrix“ wissen wir, dass sich hinter „Neo“ etwas verbirgt, was über besondere und erstaunliche Fähigkeiten verfügt. Wir wissen nicht, ob die Entwickler des App-Editors NEO an Keanu Reeves dachten, aber ganz besonders ist diese Software schon. Versetzt sie doch auch Smart- Home-Besitzer ohne weitreichende Programmierkenntnisse in die Lage, sich eine völlig individuelle App für die eigene Hausautomation zu erarbeiten und diese z. B. auf Smartphone oder Tablet zu nutzen. Wir stellen die Software in der Homematic Edition vor.

Smart Home in einfach

Was denken Sie, steht hinter der im obigen Titelbild dargestellten Bedienoberfläche? Philips Hue? Osram LIGHTIFY? Homematic RGBW-Steuerung? Es kann alles sein! Eine Hausautomation steht und fällt heute im Familienumfeld mit einfacher Bedienbarkeit, möglichst sogar vom allgegenwärtigen Mobilgerät aus und mit der intuitiven Bedienung wie bei diesem gewohnt. Zwar ist die beste Hausautomation die, von der man nichts bemerkt, aber oft genug muss man auch Vorgänge manuell auslösen, oder man will zentrale Übersichten und Zusatzinformationen haben, ohne jedes Mal zu einem PC zu laufen, die WebUI zu starten und hier einer eher technisch orientierten Bedienoberfläche gegenüberzustehen. Sehr bald, nachdem das Homematic System Fahrt aufgenommen hatte, erkannten kreative Köpfe die Möglichkeiten, die dem System innewohnen, und entwickelten sogenannte Frontends, etwa in Form von Apps, wie z. B. HomeDroid, Home24, Pocket Control (Bild 1), oder als frei gestaltbare Visualisierung wie DashUI (Bild 2) oder Orbylon, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Bild 1: Home24 (links oben), Pocket Control (rechts oben) und HomeDroid (unten) sind bewährte Apps zur Steuerung von Hausautomatisierungsanlagen auf Basis von Homematic.
Bild 1: Home24 (links oben), Pocket Control (rechts oben) und HomeDroid (unten) sind bewährte Apps zur Steuerung von Hausautomatisierungsanlagen auf Basis von Homematic.
Bild 2: DashUI bietet bereits eine frei konfigurierbare Bedienoberfläche für die Homematic.
Bild 2: DashUI bietet bereits eine frei konfigurierbare Bedienoberfläche für die Homematic.
Alle docken über Software-Schnittstellen an die CCU-Firmware und das hier via WebUI konfigurierte System an und bieten auch für ausgesprochen nicht technikaffine Menschen (Stichwort WAF) genau den Bedienkomfort, den diese sehen wollen – ohne (programmier-)technischen Hintergrund, ebenso einfach wie die Bedienung des eigenen Handys. Dabei reicht für den, der diese Apps und Frontends an das eigene System anpasst, die Spannweite der Möglichkeiten von ganz einfach, aber ohne wesentlichen Einfluss auf Layout und Gestaltung bis zur sehr weitgehenden eigenen Gestaltung inklusive eigener Designs, Icons, Widgets und tief gehender Interaktionen, Makros, Animationen, Einbeziehung von Medien usw., wie es z. B. DashUI bietet. Hier kann sich dann auch der „austoben“, der über tiefer gehende Programmierkenntnisse verfügt und z. B. auch Scripte selbst entwickeln und einsetzen kann, die CCU-Firmware versteht und programmiertechnisch zu nutzen weiß. Inzwischen ist allerdings Homematic nicht mehr allein in der Smart- Home-Welt, es gibt unzählige weitere Systeme bis hin zu handlichen WLAN-/Bluetooth-Lichtsteuersystemen, interessanten Komponenten anderer Systeme usw., die danach rufen, auch in das eigene Homematic System integriert zu werden. Hier gibt es interessante Steuerungssoftware-Systeme wie FHEM, OpenHAB oder IP-Symcon, die von vornherein systemoffen gestaltet wurden, und auch für die CCU-Software sind zahlreiche Add-ons wie etwa CUx-Daemon oder Frontends wie Homeputer verfügbar. Gerade diese Systeme und Add-ons machen dem, der vielleicht eine umfangreiche FS20-, FHT- oder HMS-Anlage oder eine Haustechnik-Konfiguration eines anderen Herstellers betreibt, den Einstieg in Homematic einfacher, denn man muss sich nicht sofort von der bewährten und funktionsfähigen Technik trennen, sondern kann kostengünstig Schritt für Schritt auf- oder umrüsten und dabei die gesamte Technik nun unter einer Bedienoberfläche nutzen. Und genau hier setzen die Mediola-Lösungen an. Mit deren Gateways sind unterschiedlichste Funk- und IR-Komponenten aus vielen Haustechnik-Systemen steuerbar. Über die NEO-Software erfolgt dazu die Zusammenführung mehrerer Systeme, sprich Zentralen, wie Home- Matic CCU oder Hue Bridge unter einer einheitlichen und umfassenden Zentralenumgebung, Als Nutzer merkt man dann nicht mehr, dass hier unterschiedliche Systeme zusammengeführt sind.

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