ELV Elektronik AG - Versand für Haustechnik, Sicherheitstechnik, Wettermesstechnik, Ladetechnik, Messtechnik Innovative Produkte, viele aus eigener Herstellung ELV-Card: 3% Rabatt, keine Versandkosten u.v.m. Versandkostenfreie Lieferung ab € 150,- ELV Forum: Das Technik-Netzwerk  mit über 50.000 Mitgliedern ELV Trusted Shops
Artikel: 0   Summe: 0,00 EUR
 
Sie befinden sich hier:

Karriere

in der ELV/eQ-3 Unternehmensgruppe
Auslandspraktika während der Ausbildung?! ... Auch dieses Jahr hat die IHK Ostfriesland & Papenburg in Kooperation mit der BBS I Leer Auszubildenden die Möglichkeit eines Auslandspraktikums angeboten. Diese Chance nutzte auch Sarah Christoffers, Auszubildende zur Groß- und Außenhandelskauffrau im dritten Lehrjahr bei der ELV Elektronik AG. Frau Christoffers verbrachte drei Wochen in Frankreich. Während dieser Zeit absolvierte sie einen Sprachkurs und erhielt im Rahmen eines Praktikums Einblicke in die Tätigkeiten und Abläufe eines französischen Unternehmens. Über ihre interessanten Erlebnisse und vielfältigen Erfahrungen hat die IHK im „IHK Magazin“ berichtet:

Auslandspraktikum in Frankreich

"Die IHK hat gemeinsam mit der BBS1 Leer Mitte Juni zwei Auszubildende während der Berufsausbildung für ein Praktikum nach Frankreich geschickt. „Für viele Auszubildende ist ein berufliches Austauschprojekt eine willkommene Möglichkeit, nicht nur die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch interkulturelle Kompetenzen zu erwerben“, sagt Tanja Gerdes, IHK-Mobilitätsberaterin. Finanziert wurde das Auslandspraktikum von dem Deutsch-Französischen Sekretariats aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Sarah Christoffers, angehende Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei der ELV Elektronik AG, hatte bereits im Vorjahr vom Projekt gehört. „Kurz nach Zusage meines Ausbildungsbetriebs habe ich mit den Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt begonnen und an einem Sprachkurs teilgenommen.“ Dort habe sie auch Jacqueline Dahl kennen gelernt, die eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Hammerlit GmbH absolviert. Für beide war klar, dass sie am Austauschprojekt teilnehmen, um die eigenen Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen und eigenständiger zu werden."

Sarah Christoffers (links) und Jacqueline Dahl (rechts) konnten während des Praktikums im Ausland viele neue Erfahrungen sammeln, die sie für die berufliche Zukunft nutzen können. Foto: Privat

Kommunikation auf Französisch – Ein Erfolgserlebnis

"Auch die Unternehmen, die die Auszubildenden für das Praktikum ins Ausland schicken, profitieren von dem Austausch: „Gerade die mittelständischen Unternehmen können so ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten, wenn die Nachwuchskräfte qualifiziert im Umgang mit den Lieferanten sind“, so Gerdes. In einer Gruppe von insgesamt acht Auszubildenden ging es ins 1.300 Kilometer entfernte Aix-en-Provence. Dort standen eine Woche Sprachkurs und zwei Wochen Praktikum an. Dahl hat gemeinsam mit einer französischen Auszubildenden im Gastbetrieb „SLH Sud Est“, einem Architekturunternehmen, gearbeitet. „Dort konnte ich verschiedene Aufgaben in der Personalabteilung übernehmen. Da das in meiner deutschen Ausbildung nicht geplant ist, war das Praktikum eine nützliche Ergänzung für mich. Durch die Wiederauffrischung meiner Französischkenntnisse traue ich mir jetzt auch zu, in meinem Ausbildungsbetrieb mit französischen Kunden zu kommunizieren.“
Ganz ähnliche Erfahrungen machte Christoffers in der Personalabteilung von „Boston Services“ im französischen Marseille. „Boston Services ist ein kleines Dienstleistungsunternehmen, das zum Beispiel Gärtner oder Haushaltshelfer vermittelt. Ich habe mich dort von Anfang an wohl gefühlt und hatte auch keine Probleme mit der Verständigung“, erinnert sich die Auszubildende, die – ähnlich wie ihre Freundin – hofft, ihre Französischkenntnisse im deutschen Ausbildungsbetrieb einsetzen zu können.

Entwicklung von Softskills

Neben der Vertiefung der Sprachkenntnisse entwickeln sich auch die persönlichen Kompetenzen der Auszubildenden während eines solchen Projektes. „Getrennt von Familie und Freunden, entwickeln die Auszubildenden ein hohes Maß an Belastbarkeit, Flexibilität und vor allem mehr Selbstständigkeit, die sie dann auch im deutschen Betrieb einbringen,“ so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Torsten Slink. „Wir bedanken uns bei allen Unternehmen, die es den jungen Menschen ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Ausland zu erweitern“, so Slink weiter."

Quelle: IHK Magazin, IHK für Ostfriesland und Papenburg, September 2012, S. 34

 Druckversion

 zur Übersicht