Strom aus Abfall

11.06.2019 - Organische Redox-Flow-Akkus: Organic Flow

Strom aus Abfall
Bild: CMBlue

Auf einem Abfallprodukt der Papierindustrie – Lignin, das sonst größtenteils durch Verbrennen entsorgt wird – basiert das Elekrolyt für Redox Flow-Akkus, die von der CMBlu Energy AG in Zusammenarbeit mit der Schäffler AG und Mann+Hummel jetzt zur Prototypenreife gebracht worden sind. Wenige Kilogramm eines geeigneten organischen Elektrolyten speichern etwa 1 kWh an Kapazität. „Lignin ist eine reichlich vorhandene, natürliche Quelle für die großtechnische Energiespeicherung”, sagt das Unternehmen und hat errechnet, dass mit dem in der Industrie anfallenden Lignin von 50 Mio Tonnen im Jahr bis zu 10 Mio Tonnen Elektrolyt je Jahr verfügbar wären – womit sich eine erreichbare Speicherkapazität von 1250 GWh im Jahr ergeben würde. Im Gegensatz zu anderen Redox-Flow-Batterien, die Lösungen von Metallsalzen als Elektrolyte verwenden, basieren die Elektrolyte der Organic-Flow-Technologie auf natürlichen, nachwachsenden Ausgangsstoffen, welche somit als erneuerbare Speichertechnologie gesehen werden kann. Alle elektrotechnischen Komponenten im Energiewandler wurden an den Elektrolyten angepasst und auf kosteneffiziente Massenproduktion ausgelegt.

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