Sicher und einfach dimmen - Homematic Funk-Sollwertgeber 0 bis 10 V Teil 1

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Aus ELVjournal 04/2016     1 Kommentare
 Sicher und einfach dimmen - Homematic Funk-Sollwertgeber 0 bis 10 V Teil 1
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ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
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Technische Daten

HM-LC-AO-SM
230 V/50 Hz
16 A max.
0,3 W
-20 bis +55 °C
868,3 MHz
SRD Category 2
bis 225 m
< 1 % pro h
3680 W
ohmsche Last
Schließer
IP44
starr/flexibel, 1,5–2,5 mm2
Ausgang 1–10 V (0–10 V) (Spannungssenke)
170 x 55 x 120 mm
430 g

In der professionellen Lichttechnik ist die analoge Dimmschnittstelle 0/1 bis 10 V weit verbreitet. Sie erfordert auf der Ansteuerseite nur minimalen Aufwand, ist von der Netzspannung potentialgetrennt und auch bei langen Leitungslängen sehr störsicher. Der hier vorgestellte Funk-Sollwertgeber für das Homematic System integriert auch Leuchten, die mit einem per 1 bis 10 V steuerbaren Vorschaltgerät ausgestattet sind, in das Hausautomationssystem.

Steuern per Einheitssignal

Die 0/1-bis-10-V-Steuerung zählt als Industrienorm zu den sogenannten Einheitssignalen in der Kategorie der Spannungssignale nach DIN IEC 60381-2. Sie ist in Industriesteuerungen ähnlich weit verbreitet wie die bekannte Stromsignal-Steuerung 0/4–20 mA. Die Differenzierung des Nullpunkts zwischen 0 und 1 V als versetzter Nullpunkt resultiert aus der in der Steuerungstechnik oft genutzten Möglichkeit, eine Drahtbruch-Überwachung der Steuerleitung realisieren zu können. Quasi alle Hersteller von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG, Bild 1) unterstützen diesen seit Beginn der 1980er-Jahre etablierten Industriestandard, der vor allem beim Dimmen von Leuchtstofflampen, aber auch in NV-Halogenlampen- Anordnungen mit EVG zum Einsatz kommt.
Bild 1: Typisches mit 1-bis-10-V-Dimmschnittstelle ausgestattetes elektronisches Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen. Bild: Philips
Bild 1: Typisches mit 1-bis-10-V-Dimmschnittstelle ausgestattetes elektronisches Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen. Bild: Philips
Die notwendige Steuerleistung wird dabei vom EVG erzeugt (maximaler Strom: 0,6 mA pro EVG). Diese Schnittstelle kann dann einfach extern unterschiedlich angesteuert werden. Im einfachsten Fall kann man ein solches EVG durch ein entsprechend dimensioniertes Potentiometer direkt steuern. Welche Vorteile und Eigenschaften zeichnen nun die 1-bis-10-V-Steuerung aus? Primäres Merkmal: Sie ist einfach. Man benötigt lediglich eine einstellbare Gleichspannung im Bereich von 1 V = minimale Helligkeit bis 10 V = maximale Helligkeit. Der Vorteil eines solch einfachen Gleichspannungssignals ist die Störfestigkeit gegenüber äußeren Einflüssen, dazu kommt die absolut stufenlose Steuerung. Mehrere EVG sind dabei parallel steuerbar, auch wenn die Leuchten etwa an verschiedenen Phasen betrieben werden. Denn die Steuerspannung ist komplett potentialgetrennt von der Netzleitung, wobei man allerdings bei der Errichtung dennoch zu beachten hat, dass es sich hier nicht um die völlig ungefährliche Schutzkleinspannung (SELV) handelt. Dies ist bei der Planung, Verlegung und beim Anschluss zu beachten.

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Kommentare:

15.11.2016 schrieb Patric:
„wäre ja schön wenn es den Sollwertgeber ein bischen kompakter geben würde, diese "Kiste" kann man ja fast nirgends unterbringen!”
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