Rollende Computer im Griff ? - On-Board-Diagnose-Technik heute Teil 1

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Aus ELVjournal 06/2017     0 Kommentare
 Rollende Computer im Griff ? - On-Board-Diagnose-Technik heute Teil 1

Inhalt des Fachbeitrags

  • OBD – was?
  • Elektronik statt Schraubenschlüssel
  • Tachofälschern das Handwerk legen
  • Was nehmen?
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Ja, sie sind schon eine geraume Zeit mehr rollende, höchst komfortable Computer als klassischer Automobilbau – unsere Autos sind immer stärker abhängig von der steuernden und überwachenden Elektronik. Dass dies nicht immer ein Segen ist, erfahren wir spätestens, wenn die Motorwarnung im Cockpit aufleuchtet – denn auch so manche Werkstatt steht dann vor einem Rätsel und tauscht teuer auf Verdacht ganze Baugruppen aus, statt nach dem eigentlichen Fehler zu fahnden. Moderne Diagnosetechnik in der Hand des Autofahrers, ob ab Werk im Auto integriert oder als externes Diagnosegerät, kann jedoch so manche teure Erfahrung abwenden. Sie bietet Unterstützung bei der Do-it-yourself-Wartung und Fehlersuche und kann dem Gebrauchtwagen vor dem Kauf genau unter die Haube schauen. Wir zeigen, aufbauend auf unserem Grundlagenartikel in [1] die Möglichkeiten der Technik auf und widmen uns auch den neueren Entwicklungen auf diesem Gebiet, die zum Teil weit über reine Diagnosefunktionen hinausgehen.

OBD – was?

OBD ist schlicht die Abkürzung für On-Board-Diagnose. Seit vielen Jahren, die Historie kann man unter [1] detailliert nachlesen, haben unsere Fahrzeuge eine Datenschnittstelle an Bord, über die quasi die gesamte Technik des Fahrzeugs, solange auch nur ein Sensor beschäftigt wird, kontrolliert, analysiert und ggf. sogar programmiert werden kann.
Bild 1: Vor dem Motorstart muss die Motorkontrollleuchte zur Kontrolle aufleuchten. Leuchtet sie danach auf, liegt ein Fehler im Motor-/Abgasmanagement vor.
Bild 1: Vor dem Motorstart muss die Motorkontrollleuchte zur Kontrolle aufleuchten. Leuchtet sie danach auf, liegt ein Fehler im Motor-/Abgasmanagement vor.
Das Diagnosesystem an Bord des Fahrzeugs überwacht dabei unzählige Parameter, speichert Abweichungen und Fehler unter einem weitgehend einheitlichen Fehlercode und warnt bei relevanten Abnormitäten den Fahrer über eine zentrale Warnleuchte (Bild 1).
Zahlreiche Fahrzeuge der neueren Generation gehen darüber noch weit hinaus und geben über ihre umfangreichen Bordcomputer-Funktionen Status- und Warnmeldungen direkt im Klartext aus (Bild 2).
Bild 2: Moderne Fahrzeuge liefern bereits über den Bordcomputer umfangreiche Status- und Fehlerinformationen
Bild 2: Moderne Fahrzeuge liefern bereits über den Bordcomputer umfangreiche Status- und Fehlerinformationen
Bild 3: Ersatz für den alten Ölpeilstab – Motorölstandsanzeige im Bordcomputer
Bild 3: Ersatz für den alten Ölpeilstab – Motorölstandsanzeige im Bordcomputer
Damit bilden sie im Prinzip schon eine integrierte On-Board-Diagnose ab, ohne allerdings in die Tiefe zu gehen, soll doch der normale, weniger technikaffine Fahrer dadurch lediglich gewarnt und über bestimmte Parameter informiert werden. So wird u. a. sogar heute der gute, alte Ölpeilstab (Bild 3) eingespart undder Fahrer lediglich über die Diagnoseelektronik informiert – nicht jedermanns Sache, aber der Lauf der Zeit.

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