Mikrocontroller-Einstieg mit BASCOM-AVR Teil 13: I2C-Lesen (weitere Anwendungen)

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Aus ELVjournal 06/2014     0 Kommentare
 Mikrocontroller-Einstieg mit BASCOM-AVR Teil 13: I2C-Lesen (weitere Anwendungen)

Inhalt des Fachbeitrags

  • DCF77-Funkuhr
  • Beschleunigungen messen mit 3D-Bewegungssensor
  • Beschleunigungen und Rotationen messen mit 6D-Bewegungssensor
  • Ausblick
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In diesem Teil unserer Artikelserie „Mikrocontroller-Einstieg mit BASCOM-AVR“ wird gezeigt, wie der nützliche I2C-Bus zur einfachen Ansteuerung komplexer Module genutzt wird. Mit nur zwei Daten-Leitungen plus einer GND-Leitung werden Daten zu einer DCF77-Echtzeituhr geschrieben und auch Daten eingelesen. Des Weiteren wird die Anbindung des ELV 3D-Bewegungssensors und des ELV 6D-Bewegungssensors gezeigt.

DCF77-Funkuhr

Das ELV Real-Time-Clock-DCF-Modul RTC-DCF (Best.-Nr. J6-13 05 41) bietet eine Echtzeituhr mit DCF77-Empfänger, die sich (unter anderem) über I2C leicht in eigene BASCOM-Projekte einbinden lässt. Mit dem integrierten DCF77-Teil des Moduls wird die sekundengenaue Uhrzeit per Funk empfangen und an die ebenfalls integrierte Echtzeituhr übertragen. Die so gewonnene Uhrzeit (mit Datum) kann aus der Echtzeituhr ausgelesen und zum Beispiel für Datenlogger-Anwendungen verwendet werden. Das Modul wird mit einer Versorgungsspannung von 1,8 bis 3,8 V betrieben. Da Pegelwandler für die Signalleitungen auf dem Modul bereits vorhanden sind, lässt sich die RTC-DCF unter Benutzung eines 3,3-V-Spannungsreglers wie in Bild 1 zu sehen in 5-V-Umgebungen integrieren.
Bild 1: RTC-DCF77-Anschluss (LCD-Anschluss nicht eingezeichnet)
Bild 1: RTC-DCF77-Anschluss (LCD-Anschluss nicht eingezeichnet)
Im Bild 1 steht Rpu für die Pull-up-Widerstände in Klammern, da keine externen Pull-up-Widerstände benötigt werden, weil bereits welche auf dem Modul vorhanden und aktivierbar sind. Es soll in Bild 1 lediglich daran erinnert werden, dass bei der Verwendung von I2C immer Pull-up-Widerstände benötigt werden. Diese sind beim RTC-DCF-Modul bereits auf dem Modul vorgesehen und müssen daher nicht außerhalb des Moduls angeschlossen werden, sondern können leicht aktiviert werden. Für die Aktivierung der I2C-Pull-up-Widerstände werden bei J1 und J2 Lötbrücken hergestellt. Für die Aktivierung der Pegelwandler für DCF77-Empfang-Interrupt und „Periodischer Interrupt“ sind außerdem die Lötbrücken J3 und J5 zu schließen (vgl. Tabelle 2 in der Produktbeschreibung). Der 8fach-Schiebeschalter S1 wird gemäß Tabelle 1 der Produktbeschreibung (vorletzte Zeile) auf I2C eingestellt, indem Schalter 2 auf 1 und Schalter 1 auf 0 gestellt wird. Mit Schalter 3 bis 8 kann man die I2C-Slave-Adresse einstellen. An ST3 werden die Anschlüsse für den Sekunden-Interrupt und den DCF-Interrupt angeschlossen (Bild 1). Vgl. auch Tabelle 2 in der Produktbeschreibung, in der beschrieben wird, dass bei I2C-Betrieb die Pins 12 und 10 (von ST3) für den periodischen Interrupt bzw. den DCF77-Empfangs-Interrupt verwendet werden.

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