Leser testen den WLAN-Wassermelder Honeywell W1KS

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Aus ELVjournal 04/2018     0 Kommentare
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Smart Home auf die einfache Art verspricht der WLAN-Wassermelder W1KS. Er registriert Wasserleckagen, Frostgefahr (Temperatur) und Luftfeuchte. Bei Wasseraustritt und Frostgefahr alarmiert er über einen akustischen Alarmgeber und per WLAN und Smart Home App. Wie gut dieses System funktioniert, sollten zehn Leser testen, neun antworteten uns. Hier ihre Erkenntnisse.

Allgemeines

Beginnen wir einmal anders. Es gab von einem Tester ein „Ungenügend“ als Gesamtfazit. Mehrere andere Tester schlossen sich dem an, wenngleich nicht in dieser Schärfe. Was ist passiert? Der Melder sendet seine Alarmmeldung per WLAN auf eine App. Warum diese aber eine Registrierung beim Hersteller unter Preisgabe verschiedener Daten und eine Standortfreigabe erfordert, hat sich den Testern anhand dieses Minimalsystems nicht erschlossen. Diese Maßnahmen sind unter heutigen Bedingungen aus Nutzersicht unnötig, so die Tester. Das war aber auch schon die fundamentalste Kritik an dem Gerät. Erster Eindruck, Montage, Inbetriebnahme und Installation verliefen im Wesentlichen bei allen Testern problemlos, lediglich der WLAN-Zugang, die Datenproblematik und die unsicher erscheinende Batteriedeckung gaben Grund zur Kritik. Als gute Idee wurden von den Testern die Verlängerungsmöglichkeit des abgesetzten Kabelsensors, der zusätzlich zum integrierten Wassersensor nutzbar ist, die zusätzliche Frostwächterfunktion und die eigentliche App-Funktionalität hervorgehoben. Auch der genügend laute Signalgeber für die Alarmierung vor Ort erhielt durchgehend gute Benotungen, ebenso das Design und die Verarbeitungsqualität des Gerätes, die durchdachte Kabelsensorlösung und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Auch die lange Batterielebensdauer war den Testern eine Hervorhebung wert. Mehrere Tester bemängelten die Batteriefachabdeckung (und in einem Fall auch einen Wassereintritt ins Gerät), die ihnen nicht eindeutig das Gefühl vermittelt, dass sie tatsächlich dicht geschlossen ist. Hier weist der Hersteller in seiner Antwort auf diese Kritik darauf hin, dass man bei zu erwartenden höheren Wasserständen immer den externen Sensor nutzen soll. An der eigentlichen Funktion gab es hingegen kaum etwas zu bemängeln. Die App funktioniert und ist sehr übersichtlich, die gesamte Meldung eines Ereignisses funktioniert problemlos, auch bei einem Verbindungsausfall wird alarmiert. Was die Tester sich wünschten: In erster Linie eine Verbindung ohne Cloud, Anmeldeprozedur und Standortabfrage, sowohl im eigenen WLAN als auch unterwegs. Weiterhin wurde eine Verbindungs- und Testmöglichkeit am Gerät selbst vermisst.

Fazit

WLAN-Applikationen mit App-Steuerung sind eine feine Sache, aber die Cloud ist nicht jedermanns Sache. Da der W1KS jedoch Teil eines komplexen Alarmsystems ist und keine Stand-alone-Anwendung, werden für Komfortfunktionen der Gesamt-App wie Push-/Mail-Nachricht, wetterabhängige Funktionen, Nutzung von Alexa & Co. usw. entsprechende Daten benötigt. In der Minimalversion erfolgt in der Cloud keinerlei Verifizierung. Ansonsten macht das System genau das, was es soll, zuverlässig, universell, stabil und batteriesparend. Wer zudem noch ein Smart Home System von Honeywell betreibt, kann den vielseitigen Melder problemlos darin einbinden.

Unsere Leser bewerteten: Durchschnittsnote 1,7
In die Gesamtnote sind weitere Kriterien unseres Fragebogens einbezogen.

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