Leistungsstarke Zentrale - Mit der Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD

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Aus ELVjournal 03/2018     0 Kommentare
 Leistungsstarke Zentrale - Mit der Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD
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Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
10,25OK3/18

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Technische Daten

RPI-RF-MOD
5 VDC (SELV)
1100 mA max.
1,7 W
0 bis 40 °C
868,0–868,6 MHz 869,4–869,65 MHz
10 dBm max.
SRD Category 2
bis 400 m
< 1 % pro h/< 10 % pro h
2
52 x 87 x 19 mm
26 g

Die CCU2 ist eine zuverlässige und bereits recht lange im Einsatz befindliche Hardware zur Realisierung der Homematic Zentralenfunktion. Die zum Zeitpunkt der Konzeption dieser Zentrale getroffene Entscheidung, das Open-Source-System Linux als Software-Grundlage und ein ARM-System als Hardware zu wählen, war richtig und erweist sich heute – da es inzwischen weiterentwickelte und sehr leistungsfähige Hardwareplattformen auf ARM-Basis gibt – nochmals als richtig. Denn leistungsfähige und preiswerte Rechnerplattformen wie der Raspberry Pi bieten erheblich mehr Hardware-Ressourcen und die inzwischen offengelegten Homematic Software-Ressourcen setzen perfekt darauf auf. Mit der hier vorgestellten Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD steht ein leistungsfähiges und in seinen Möglichkeiten erweitertes Funk-Interface für das Homematic und Homematic IP System zur Verfügung, das den steigenden Anforderungen auch größerer Homematic Konfigurationen gerecht wird.

Leistungsfähige Zentrale auf Raspberry-Pi-Basis

Im Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi 3 B und der hier vorgestellten Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD lässt sich eine leistungsstarke Zentrale für die Smart Home Systeme Homematic und Homematic IP realisieren. Die Basis für dieses Projekt ist die Offenlegung der CCU2-Software für alternative Hardware-Plattformen. Die Software wird als HM-OCCU-SDK zur Verfügung gestellt [1]. Auf diese Weise erhält der ambitionierte Anwender und Entwickler hier alle Tools für die Realisierung einer individuellen Zentrale. Insbesondere für diese Anwendung prädestiniert ist der Single-Board-Computer Raspberry Pi, da er genau wie die CCU2 auf einer ARM-Plattform mit einer Linux-Distribution basiert. Die Abwicklung der Software-Kommunikation erfolgt über offengelegte Schnittstellen, sodass Zugriff, Steuerung und Kommunikation über einen Web-Browser möglich sind. Dank der vielen Hardware- Schnittstellen und der im Vergleich zur CCU2 größeren Performance des Raspberry Pi hat man hier die Möglichkeit, bei steigenden Anforderungen auf einfache Art und Weise eine leistungsfähigere Hardware einzusetzen. Die Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD ist der weiterentwickelte Nachfolger des bewährten Homematic Funkmoduls HM-MOD-RPI-PCB. Es wurden Optimierungen in mehrfacher Hinsicht vorgenommen. Eine Verbessrung ist z. B. der Einsatz eines RTC-Bausteins, sodass die Uhrzeit der Zentrale nicht mehr von der ständigen Erreichbarkeit des NTP-Servers abhängt. Durch eine Pufferung bleiben selbst bei einem Stromausfall die Zeitdaten in der RTC erhalten. Des Weiteren wurde die Funkreichweite durch ein völlig neues Platinen- Layout und durch den Einsatz der neuesten Transceiver-Generation erheblich optimiert. Eine RGB-LED informiert zusätzlich über den Zustand des Systems. Speziell für diese Anwendung wurde ein schützendes – optional angebotenes – Gehäuse entwickelt, in dem sowohl der Raspberry Pi als auch die Funk-Modulplatine ihren Platz finden.

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