Latenz - ein unvermeidbares, mehr oder weniger störendes Übel bei jeder Kommunikation Teil 2

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Aus ELVjournal 04/2018     0 Kommentare
 Latenz - ein unvermeidbares, mehr oder weniger störendes Übel bei jeder Kommunikation Teil 2

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Die drahtlose Kopplung elektronischer Geräte per Funkverbindung steigert Bequemlichkeit, Mobilität und Flexibilität der Nutzung. Als Bluetooth vor gut 20 Jahren für die einfache Anbindung von Kopfhörern, Lautsprechern und Autoradios an Audioquellen in der Version 1.0 auf den Markt gebracht wurde, war die Vielfalt weiterer Anwendungen, die Datenrate, die Übertragungssicherheit, der Stromverbrauch, die Reichweite und die Latenz der aktuellen Version 5 noch nicht zu erahnen. Durch die Zusammenstellung bestimmter Protokolle in Gestalt von Profilen lässt sich Bluetooth exakt an den Anwendungszweck anpassen. Für das Internet der Dinge (IoT) im smarten Heim sowie in Handel und Industrie kann Bluetooth viele Aufgaben übernehmen, die heute noch eine Domäne des WLANs sind. Bluetooth wird die Brücke zwischen NFC (Nahfeldkommunikation) und Wi-Fi (Wireless Fidelity) schlagen. Weil in Zukunft jedes neue Smartphone über Bluetooth 5.0 verfügen wird, kann man mit zahlreichen neuen Anwendungen rechnen.

Bluetooth – universeller funkbasierter Datenaustausch im Nahbereich

Als vor etwa 40 Jahren der „Persönliche Computer“ (PC) seinen Siegeszug in die Privathaushalte antrat, waren die Centronicsschnittstelle für den Drucker und die serielle Schnittstelle RS-232 für Peripheriegeräte aller Art (Modems, Plotter, Terminals, Messgeräte, Bildschirme …) mit klobigen Steckverbindern und sperrigen vieladrigen Kabeln die Anschlussstandards. Mitte der 1990er-Jahre hatte mit der USBSchnittstelle deren Ablösung durch eine vereinheitlichte Kabelverbindung zur PC-Peripherie begonnen. Aktuelle PCs verfügen gar nicht mehr über Centronics- und RS-232-Schnittstellen. Bald entstand der Wunsch, die kabelbasierte Anbindung der peripheren Gerätschaften durch eine drahtlose zu ersetzen. Zunächst schien moduliertes Infrarotlicht als Grundlage für eine optische Punktzu- Punkt-Verbindung gute Chancen zu haben. 1993 hatte die Infrared Data Association (IrDA), ein Zusammenschluss von etwa 50 Unternehmen, damit begonnen, die Grundlage für die Standardisierung von Infrarot-Transceivern und den zugehörigen Protokollen zu legen. Jedoch ließ die Notwendigkeit einer direkten Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger (line of sight) die durchaus vorhandenen Vorteile von IrDA in Bezug auf Datendurchsatz, Abhörsicherheit, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit in den Hintergrund treten. Eine drahtlose Verbindung von mehr als zwei Geräten ohne direkten Sichtkontakt wurde gewünscht. Da musste IrDA passen. Lediglich bei Fernbedienungen ist daher die Infrarotübertragung der Befehle heute noch überwiegende Praxis. In der modernen Gebäudebeleuchtung, wo die Glühlampe zunehmend durch schnelle und sparsame Leuchtdioden-Alternativen ersetzt wird, kommt unter der Li-Fi wieder Bewegung in die breitbandige und störfeste optische Nahbereichskommunikation (https://en.wikipedia.org/wiki/Li-Fi).

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