Homematic IP Schaltaktor für Markenschalter – mit Signalleuchte

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Aus ELVjournal 02/2018     0 Kommentare
 Homematic IP Schaltaktor für Markenschalter – mit Signalleuchte
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Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
22OK2/18

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Technische Daten

HmIP-BSL
230 V/50 Hz
5 A max.
0,32 W
1150 W
Ohmsche Last
Wechsler
Starre und flexible Leitung, 0,75–1,5 mm²
Nur in Schalterdosen (Gerätedosen) gemäß DIN 49073-1
868,0–868,6 MHz/869,4–869,65 MHz
10 dBm
SRD Category 2
230 m
< 1 % pro h/< 10 % pro h
IP20
II
5 bis 35 °C
86 x 86 x 52 mm (Tiefe Unterputz: 32 mm)
88g

Ein Wandschalter mit Beleuchtung? Gibt es schon lange – mit Glimmlampe zum Finden im Dunkeln oder zur Kontrolle der Schaltstellung. Unser HmIP Schaltaktor, Kurzbezeichnung HmIP-BSL, bietet ganz neue Optionen: Er kann in zwei unterschiedlich beleuchtbaren Feldern sowohl Signalisationsaufgaben abhängig oder unabhängig vom eigentlichen Schaltaktor wahrnehmen als auch, z. B. weiß hinterleuchtet, als Nacht- und Orientierungsbeleuchtung dienen. Und wie bei dieser Art Homematic IP Geräte inzwischen üblich ordnet er sich dank der flachen Bauweise und der Ausführung als 55-mm-Unterputzgerät in vorhandene Installationslinien ein.

Schaltet, beleuchtet, signalisiert

Der HmIP-BSL sieht zunächst aus wie ein normaler Homematic IP Schaltaktor. Der Clou liegt jedoch in der integrierten Leuchteinheit. Über LEDs kann die aus transluzentem Kunststoff gefertigte Wippe farbig oder weiß hinterleuchtet werden, wodurch sie sowohl zur Orientierung/Beleuchtung als auch zur Signalisierung dienen kann. Die Farben und die Leuchtintensität können für den oberen und unteren Wippenteil getrennt voneinander eingestellt werden. So kann die LED-Einheit, über eine Zentrale konfiguriert, auch zu unterschiedlichen Zeiten differenzierte Funktionen ausführen, etwa am Tage den beiden Schalterwippen eine Meldefunktion zuweisen und in der Nacht als angenehm gedimmtes Nacht- bzw. Orientierungslicht dienen. Denkbar ist auch eine Zustandssignalisierung, wenn etwa eine an den Schaltaktor angeschlossene Beleuchtung nicht im direkten Sichtfeld liegt oder es vergessen werden kann, das Licht auszuschalten. Typischer Fall des ersten Szenarios ist vielleicht eine Hofbeleuchtung, der typische zweite Fall eine Kellerbeleuchtung. Eine weitere interessante Funktion des Aktors selbst ist die Möglichkeit, dass man ihn so konfigurieren kann, dass er bei Betätigung der Wippentaster selbst weitere (bis zu 20) Geräte ansteuern kann bzw. bei seiner Ansteuerung per Funk gleichzeitig weitere an die Zentrale angelernte Aktoren geschaltet werden können. Schließlich wurde, wie schon bei den neu erschienenen Rollladenaktoren der HmIP Serie, eine interne Speichermöglichkeit für die an der CCU2 konfigurierbaren Timereinstellungen geschaffen. So sind die Timereinstellungen lokal gespeichert und bei einem Ausfall einer Zentrale laufen die Zeitprogramme autark weiter – damit sind wir einen Schritt weiter in der Betriebszuverlässigkeit. Natürlich reizt besonders solch ein „bunter Schalter“ kleine Kinder dazu, alle Tasten auszuprobieren. Deshalb gibt es auch hier die Möglichkeit, die Systemtaste, die ja nur für das Anlernen und einen eventuellen Werksreset benötigt wird, so zu konfigurieren, dass für den Normalbetrieb der Werksreset über die Taste nicht ausgeführt werden kann. Die Bedienung der Schaltfunktion erfolgt wie bei anderen Schaltaktoren gewohnt über die Schaltwippe bzw. über Funk. Das Gerät kann konventionelle mechanische Schalter mit 55-mm-Wippe ersetzen und schafft, ohne zusätzlichen Bauraum zu beanspruchen, neben der Funksteuerbarkeit über die Leuchtwippe einen deutlichen funktionellen Mehrwert. Statt eines Wippenadapters und der vorhandenen Markenschalterwippe wird hier eine Elektronikeinheit im 55-mm- Format aufgesteckt. Am Standort des Schaltaktors ist eine wichtige Voraussetzung zu schaffen: Für den Betrieb ist neben der Phase ein Neutralleiter notwendig. Dies muss man insbesondere dann beachten, wenn der Schaltaktor an Standorten eingesetzt werden soll, an denen bisher ein einfacher Schalter installiert war. Denn hier wird oft allein die Phasenleitung zur Last geführt.Der Schaltaktor verfügt aus sicherheitstechnischen Gründen über ein galvanisch trennendes Netzteil. Der Schaltausgang wird durch einen Netzspannung führenden Relaiskontakt (Wechsler) gebildet. Dabei schützt eine interne Sicherung vor Überlast. In der Summe der bisher aufgeführten Eigenschaften erhält man also hier einen überaus flexibel einsetzbaren Schaltaktor mit integrierter Signalleuchte/ Beleuchtungseinheit, der sich sehr vielseitig einsetzen lässt. Weitere Details erläutern wir noch in den Abschnitten zur Konfiguration.

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