Homematic IP Lichtsensor - Außenhelligkeit erfassen und für intelligente Steuerungen im Smart Home nutzen

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Aus ELVjournal 03/2018     0 Kommentare
 Homematic IP Lichtsensor - Außenhelligkeit erfassen und für intelligente Steuerungen im Smart Home nutzen
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Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
20,5OK3/18

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Technische Daten

HmIP-SLO
2x 1,5 V LR6/ Mignon/ AA
40 mA max.
3 Jahre (typ.)
IP43
-20 bis +55° C
868,0–868,6 MHz und 869,4–869,65 MHz
SRD Category 2
10 dBm
310 m
< 1 % pro h/< 10 % pro h
0,01 bis 83860 lx
+/- 10 %, +/- 0,1 lx
52 x 65 x 34 mm
85 g (inkl. Batterien)

Der Homematic IP Lichtsensor misst zyklisch die Umgebungshelligkeit und überträgt sie an eine angelernte Zentrale. Hier kann der Helligkeitswert vielfach ausgewertet werden, z. B. für eine flexible Rollladensteuerung. Durch konfigurierbare Schaltschwellen lassen sich angelernte HmIP Aktoren aber auch direkt von dem Sensor steuern.

Lichteinfall exakt auswerten

Die Umgebungshelligkeit ist ein Faktor, der sich vielseitig in der Haustechnik einsetzen lässt: für die Beleuchtungssteuerung, für die Klimatisierung und Beschattung, für die Rollladensteuerung und andere Aufgaben. Der hier vorgestellte Lichtsensor ist weit mehr als nur ein einfacher Helligkeitssensor. Der batteriebetriebene Sensor ist in einem wettergeschützten Gehäuse untergebracht, das an einer Wand montiert wird. Durch ein klares Sensor-Fenster misst der Sensor seitlich einfallendes Licht. Die Helligkeit wird in Lux gemessen und zyklisch an eine Zentrale übertragen. Dabei überträgt der Sensor gegenüber einem einfachen Sensor aber nicht nur einen Wert, sondern gleich einen Satz von vier Werten, die er wie folgt ermittelt: Alle 30 Sekunden wird vom Sensor die aktuelle Helligkeit ausgelesen und dieser Wert in einen Ringspeicher geschrieben. Entsprechend der konfigurierten Filtergröße werden nun aus den letzten ermittelten Werten der Minimalwert, der Maximalwert und der Mittelwert berechnet. Diese drei Werte werden bei der dann folgenden Messwertübertragung zusammen mit dem zuletzt aktuell gemessenen Wert übertragen. In Programmen auf der CCU2 kann dann immer auf den jeweils zur Auswertung gewünschten dieser vier verschiedenen Werte reagiert werden. Bei einer Beschattungssteuerung wird man also eher auf den Maximalwert oder den Mittelwert der Helligkeit zurückgreifen, während man z. B. bei einer Beleuchtungssteuerung eher den Minimalwert zur Auswertung verwendet. Über eine Zentrale lassen sich aber auch Schwellwerte für die Dämmerung konfigurieren und Direktverknüpfungen zu Homematic IP Aktoren anlegen, die bei Über- oder Unterschreiten der definierten Schwellen direkt von dem Sensor angesteuert werden. So lassen sich also Lampen und Rollläden sehr einfach in Abhängigkeit von der Außenhelligkeit steuern.

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