Energiesparlampen - Richtig kaufen und effizient einsetzen

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Aus ELVjournal 01/2011     0 Kommentare
 Energiesparlampen - Richtig kaufen und effizient einsetzen

Inhalt des Fachbeitrags

  • Ökodesign - was?
  • Ersatz in Sicht?
  • Energiesparlampe - Pro und Contra
  • Fiese Lichtfarben, mattes Licht? - Vorbei!
  • Schnell Licht!
  • Die Richtige an den richtigen Platz
  • Bruch und Entsorgung
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Seit es die sogenannte Ökodesign-Richtlinie der EU gibt, rückte die Energiesparlampe in den Mittelpunkt der Beleuchtungswelt – physiologisch-psychologisch und technisch nicht unumstritten, mit zunächst nicht ausreichend weitreichender Aufklärung über den richtigen Einsatz und die sachgerechte Entsorgung und deshalb zum größten Teil zu Unrecht verpönt. Doch hat die Technologie in der letzten Zeit einen gewaltigen Sprung vollführt, und neue Kennzeichnungs- und Informationspflichten sollen die Akzeptanz des Leuchtmittels verbessern.

Ökodesign - was?

Die meisten Menschen werden diesen Begriff wohl erst im Sommer 2009 bewusst wahrgenommen haben, als es hieß, dass ab September 2009 die 100-W-Glühlampe und alle matten Glühlampen ihren Verkaufs-Abschied geben sollten. Die „unbekannte“ EU-Richtline gibt es jedoch schon seit 2005. In der EU-Richtlinie 2005/32/EG (Ökodesign- bzw. ErP-Richtlinie) wurden Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte festgeschrieben. Diese Richtlinie wurde im November 2009 nochmals erweitert, aktuell gilt also die Richtlinie 2009/125/EG (ErP). In den Durchführungsverordnungen 244 und 245 sind die konkreten Anforderungen an Haushalts- und professionelle Beleuchtung festgelegt. Hauptziel dieser Richtlinie ist das Erreichen des in der EU vereinbarten Klimaziels, bis 2020 zwanzig Prozent des CO2-Ausstoßes abzubauen. Das heißt, dass in den Haushalten bis dahin 24 Mio. Tonnen CO2-Ausstoß einzusparen sind. Damit reiht sich die Ökodesign-Richtlinie in eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Erreichung der hoch gesteckten Klimaziele der EU ein.

Was bedeutet dies nun für den Verbraucher? Tabelle 1 zeigt die Konsequenzen. Zwei dieser dort gezeigten Stufen haben wir bereits absolviert, die letzte hieß: 75-W-Lampen verschwinden sukzessive aus den Verkaufsregalen. Das heißt übrigens nicht Benutzungsverbot. Vorhandene Lampen dürfen natürlich weiter benutzt werden! Wo geht der Weg in der Beleuchtungstechnik (wir wollen hier vorwiegend den Haushaltsbereich betrachten) nun mit dem schleichenden Abschied von der fast 200 Jahre alten Glühlampe hin? Ja tatsächlich, bereits 1820 erschien die erste Glühlampe, und in den folgenden Jahren gab es die ersten Patente darauf. Thomas Alva Edison war also mitnichten der Erfinder, später jedoch der erfolgreichste Vermarkter, nachdem er 1879 die praktische Nutzbarkeit nachwies und die Massenherstellung möglich wurde. An das angenehm-gelbliche Licht mit seinem hohen Rotanteil haben wir uns im Lauf der vielen Jahre gewöhnt. Allerdings: Der Löwenanteil des erzeugten Lichts ist unsichtbares Infrarot-Licht (die Wärmeabstrahlung der Glühlampe), der Anteil des sichtbaren Lichts beträgt gerade 3 % bis 5 % der aufgenommenen Leistung.

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