Elektronische Zugangssysteme - Biometrisch bequem und sicher ins Haus

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Aus ELVjournal 01/2019     0 Kommentare
 Elektronische Zugangssysteme - Biometrisch bequem und sicher ins Haus

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Die meisten von uns benutzen heute noch den guten alten Sicherheitsschlüssel, um ins Haus zu gelangen. Aber die Garage öffnet man bequem mit einem Funkbefehl, das Auto sowieso. Weshalb nicht auch den Zugang ins Haus in moderner Technik ausführen? Wir zeigen und diskutieren zeitgemäße Technik für diese komfortable Art der Türöffnung. Im zweiten und abschließenden Teil geht es vor allem um biometrische Systeme, aber auch um Versicherungsfragen.

Finger, Auge, Gesicht oder Hand?

Neben den „technischen“ Zugangssystemen spielen die biometrischen Systeme eine stetig wachsende Rolle, gelten sie doch als besonders sicher, und man benötigt für den Zugang nichts als „sich selbst“. Jeder Mensch verfügt über zahlreiche, mit geeigneter Sensortechnik sehr zuverlässig auswertbare Merkmale. An erster Stelle der entsprechenden Zugangstechnik stehen hier die schon seit geraumer Zeit sehr ausgereiften Fingerabdruckscanner, die einen oder mehrere Fingerabdrücke nach bestimmten Kriterien identifizieren können. Wahrscheinlich auch aufgrund der Verkaufspreise folgen erst mit Abstand die Erkennungssysteme für die Augeniris, das Handvenenmuster und die Gesichtserkennung. Letztere, ebenso wie Fingerabdruckscanner und Irisdetektoren, kennen viele von uns ja bereits aus der Computerbzw. Arbeitswelt oder gar vom eigenen Smartphone. Hier haben sich diese Systeme bereits bewährt, sie erfordern zum Teil aber tatsächlich auch die erst heute zur Verfügung stehende hohe Rechenleistung moderner Smartphones. Nach und nach ziehen alle diese Techniken in die Welt der privaten Zugangssysteme ein – im professionellen und Hochsicherheitsbereich sind sie bereits seit Langem eingeführt. All diese genannten Systeme basieren immer auf den Komponenten Sensor – einer Auswerteelektronik, die die geforderten Sicherheitsmerkmale bzw. Referenzmuster (darauf kommen wir noch jeweils) über Algorithmen ausfiltert und speichert sowie ggf. nicht erfassbare biometrische Merkmale abweist – und Vergleichsalgorithmus, der die Übereinstimmung oder eben Nichtübereinstimmung der gespeicherten Merkmale mit der aktuellen Sensoreingabe feststellt. Dabei sind, je nach technischem Verfahren, sehr komplexe Rechenkapazitäten erforderlich, vor allem, um eine möglichst sichere Übereinstimmung zwischen hinterlegter Referenz und aktueller Erfassung zu gewährleisten. Um das jeweilige System auch bedienfreundlich und zuverlässig zu gestalten, muss es gleichzeitig eine hohe Rate der schnellen Erkennung Berechtigter (Falschabweisungsrate FRR) und eine möglichst geringe Rate der Zugangsgewährung Unberechtigter (Falschakzeptanzrate FAR) realisieren. Ein technischer Spagat für Entwickler wie verantwortliche Betreiber gleichzeitig, der allerdings auch in einer Norm, der ISO/IEC 19795, in eindeutige Grenzen gefasst ist.

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