Android-Schnittstellenmodul ASM1

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Aus ELVjournal 02/2014     0 Kommentare
 Android-Schnittstellenmodul ASM1
Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
10,5OK2/14

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Technische Daten

ASM1
5 VDC
600 mA max.
IP20
5 VDC, 500mA max.
USB
GPIO, I²C, UART, SPI, PWM
20 cm
-10 bis +55 °C
76 x 58 x 25 mm (mit Gehäuse)
60 g (mit Gehäuse)

Das Android-Schnittstellen-Interface ermöglicht es, externe Geräte über eine Android-Bedienoberfläche zu steuern. Hierzu stehen dem Anwender eine Vielzahl gängiger Mikrocontroller-Schnittstellen zur Verfügung, so dass die Anbindung an Busbausteine oder Mikrocontrollerschaltungen sehr einfach ist.

Android-App als Steuerzentrale

Smartphones und Tablets stellen durch ihre sehr guten Bildschirmauflösungen eine ideale Basis für grafische Bedienoberflächen dar. Leider fehlte es bislang an geeigneten Mitteln, die beiden Welten Smartphone und Embedded System einfach und ohne tieferes Systemwissen miteinander zu verbinden. Diese Lücke schließt unser Android-Schnittstellenmodul ASM1. Über USB an ein Gerät mit Android-Betriebssystem angeschlossen – dies kann das Smartphone ebenso sein wie ein stationäres Tablet –, bildet das Interface die Verbindung zwischen Bedienoberfläche und Anwendungsschaltung. Mittels Jumper kann man auf dem Interface zwischen zahlreichen Standard-Mikrocontroller-Schnittstellen wählen:

  • 7 GPIO
  • UART mit RxD, TxD, RTS, CTS und Tx_Active
  • 4 PWM-Kanäle
  • I²C–Master
  • SPI-Master oder -Slave (jeweils Modi 0, 1, 2, 3 mit MSB/LSB-Option)

Die technische Basis des Schnittstellenmoduls bildet der USB-Android-Host-Baustein FT311D von FTDI [1]. Der Baustein kann durch eigene Applikationen über die USB-Schnittstelle angesprochen werden. Hierzu bietet der Hersteller auf seiner Homepage mehrere kostenlose Beispiele quelloffen zum Herunterladen an, die die Verwendung des ASM1 verdeutlichen [2]. Sie sind leicht abzuändern und dem Einsatzzweck entsprechend anzupassen. Nicht ohne Absicht ist das Format des Interfaces an den Arduino-Formfaktor angepasst, so dass Shields dieses Systems direkt auf das ASM1 aufgesteckt werden können. Als Stand-alone-Gerät findet es in einem passenden Gehäuse Platz. Mit dieser Hardware gerüstet, kann man die Android- Oberfläche zur Bedienung von Geräten, z. B. für Motorsteuerungen (Robotik), zur Auswertung von Sensoren wie Klima- und Wettersensoren, GPS, Fingerabdrucksensoren oder aber zur Auswertung/Steuerung/Speicherung mittels Datenlogger nutzen. Ebenso ist der Betrieb von Ausgabegeräten wie z. B. 7-Segment-Anzeigen oder abgesetzten Statusanzeigen möglich.

Bild 1: Im Android Open Accessory Mode arbeitet das Android-Gerät als USB-Device und das Schnittstellenmodul als USB-Host. Quelle: FTDI
Bild 1: Im Android Open Accessory Mode arbeitet das Android-Gerät als USB-Device und das Schnittstellenmodul als USB-Host. Quelle: FTDI
Als Mindestanforderung an das Android-System ist der Android Open Accessory Mode notwendig (verfügbar ab Android 3.1, Honeycomb). Dieser erlaubt den Anschluss externer Geräte an die Android-Plattform, dabei agiert das Android-Gerät als USB-Device, das Interface als Host (Bild 1).

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