Elektronikwissen im Bereich "Hausautomation"

Elektronikwissen zu: FS20-Bodenfeuchtesensor FS20 BF

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Die meisten Sensoren zur Erfassung der Bodenfeuchte erfordern eine galvanische Verbindung der Sensorelektroden mit der umgebenden Erde und aufgrund der dadurch entstehenden Korrosion ist die Lebensdauer nur sehr begrenzt. Selbst beim Einsatz bester Materialien kann unter diesen Voraussetzungen kein langlebiger Sensor realisiert werden.

Bei dem im FS20-Bodenfeuchtesensor eingesetzten kapazitiven Messverfahren hingegen ist kein galvanischer Bodenkontakt erforderlich und somit die Sensor-Lebensdauer quasi unbegrenzt. Das Funktionsprinzip ist einfach, da die Sensorelektroden die Platten eines Kondensators bilden, die hermetisch gegen Feuchtigkeit gekapselt sind. Der umgebende Boden stellt das Dielektrikum dieses Kondensators dar und dessen Dielektrizitätskonstante (und somit die Kapazität) ändert sich in Abhängigkeit zur Bodenfeuchte. Wie in der Zeichnung zu sehen, gehört der Kondensator wiederum zu den frequenzbestimmenden Bauteilen eines RC-Oszillators. Die Ausgangsfrequenz des Oszillators ist somit direkt abhängig von der Bodenfeuchte. Der nachfolgende Mikrocontroller wertet die Frequenz aus und überträgt, abhängig von der konfi gurierten Schaltschwelle, einen Schaltbefehl zum FS20-Sendemodul.

Lesen Sie zu diesem Thema im ELV-Journal:
FS20-Bodenfeuchtesensor FS20 BF
Der FS20-Bodenfeuchtesensor dient zur automatischen Steuerung einer Garten-Bewässerungspumpe oder eines Magnetventils in Abhängigkeit von der Bodenfeuchte. Der Sensor ermittelt die aktuelle ...