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ELV-Ratgeber im Bereich "Haustechnik"

ELV-Ratgeber zu: Das große ELV Heizungsregler-Lexikon von A bis Z!

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Absenktemperatur:
Die Raumtemperatur, die während der Absenkzeit einzustellen ist. Tipp: bei Absenk-zeiten tagsüber Absenktemperatur nicht zu niedrig wählen, um die Aufheizzeit kurz zu halten. Spart mehr Energie als das Aufheizen eines völlig ausgekühlten Raums.

Absenkzeit:
Der (programmierbare) Zeitraum, in dem man keine Heizung im jeweiligen Raum benötigt, z. B. während der Arbeitszeit, in der Nacht (Nachtabsenkung) usw.

Adapter für Gewindeanschluss:
Die meisten Heizkörperventile besitzen ein Normgewinde M30 x 1,5, auf das auch die meisten Thermostate/Stellantriebe ausgelegt sind. Mittels mitgelieferter oder optionaler Adapter können diese an ein abweichendes Heizkörperventil angepasst werden.

Boost-Funktion:
Beschleunigtes Aufheizen, um z. B. vor der Rückkehr von der Arbeit den Raum schnell auf die Heiz- bzw. Komforttemperatur aufzuheizen. Dies ist u. U. kostengünstiger als ein langsames Aufheizen über einen längeren Zeitraum.

Fenstererkennung:
Vermeidet das unökonomische Hinausheizen beim Lüften, senkt die Heiztemperatur je nach System für eine feste Zeit oder zeitgenau per Fensterkontakt gesteuert ab.

Fensterkontakt:
Ergänzung für viele Systeme, meldet zeitgenau ein geöffnetes/geschlossenes Fenster und veranlasst so ein zeitgleiches Absenken/Anheben der Heiztemperatur.

Frostschutz:
Verhindert das Einfrieren, hält den Heizkreislauf offen, wenn eine bestimmte Tem-peratur (meist 5 oder 7 °C) im Raum unterschritten wird.

Heizprofil:
Die programmierten Heiz- und Absenkzeiten über einen Tag bzw. eine Woche für einen Heizkörper bzw. einen Raum.

Kalkschutz:
Regelmäßiges Auf- und Zufahren des Ventils (meist einmal wöchentlich), vermeidet das Festsetzen im Sommer.

Notbetrieb:
Manuelle Stellmöglichkeit bei Elektronikausfall oder leerer Batterie, je nach System mit Stellrad oder Stellwerkzeug.

Offset:
Abstimmung des Heizverhaltens mehrerer (unterschiedlicher) Heizkörper im Raum, die u. U. unterschiedliches Durchflussverhalten aufweisen und so individuell in Grenzen abweichende Grundeinstellungen des Stellantriebs zugewiesen bekommen.

Party-/Urlaubs-Funktion:
Fest einstellbare (meist Absenk-)Temperatur für einen wählbaren Zeitraum. Erst nach Ablauf dieses Zeitraums kehrt der Regler zum normalen Programmablauf zurück.

Schaltzeiten:
Programmierbare Zeitpunkte, an denen zwischen Absenk- und Heiz-Betrieb gewechselt wird.

Stauwärme:
Ist der Heizkörper ungünstig montiert, z. B. in einer Fensternische unter einem Fensterbrett oder hinter einer Verkleidung, bildet sich um ihn herum eine weit höhere Temperatur als im restlichen Raum, die Wärme staut sich, die Folge: Der Thermostat am Heizkörper regelt ab und der restliche Raum wird ungenügend aufgeheizt. In diesem Fall sollte man ein Heizungsreglersystem mit abgesetztem Thermostaten/Raumregler einsetzen, um eine gleichmäßige Raumtemperatur zu erhalten.

Temperaturerfassung:
Je nach System wird die Raumtemperatur entweder am Heizungsthermostat oder an einem vom Ventilantrieb abgesetzten Raumthermostat/Raumregler erfasst. Letzterer hat den Vorteil, dass eine gleichmäßigere Beheizung des Raumes stattfindet.

Vandalismusschutz:
Verhindert in öffentlichen Bereichen einen Diebstahl des Elektronik-Thermostaten durch einen stabilen und nur mit Spezialwerkzeug zu öffnenden Abdrehschutz.

Ventilantrieb:
Motorischer Heizkörperventil-Antrieb, entweder in einen Elektronik-Thermostaten integriert oder autark arbeitend, per Funk von einen Raumregler angesteuert.

Zirkulationssteuerung:
Heiz- und Elektroenergie sparende Regelung der Zirkulationstemperatur im Heizkreislauf. Durch genaue Erfassung der Vor- und Rücklauftemperatur kann ein unnötiges Einschalten der Umwälzpumpe vermieden werden.

Kamerasystem