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ELV-Ratgeber im Bereich "Multimedia - Sat - TV"

ELV-Ratgeber zu: HDMI-Repeater

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Repeater sind nichts anderes als Signalverstärker, die einfach in die Kabelstrecke eingeschleift werden. Beispielsweise ist der Eingang eines HDMI-Repeaters an ein HDMI-Kabel angeschlossen, das von einer Signalquelle (z. B. Blu-ray-Player) kommt.

An den Ausgang des HDMI-Repeaters wird ein HDMI-Kabel angeschlossen, das z. B. mit einem Projektor verbunden ist. Damit gelingt es, die von dem HDMI-Standard spezifizierte Kabelstrecke von 15 m deutlich zu erhöhen. Idealerweise sollte der Repeater ungefähr in der Mitte der Kabelstrecke platziert sein, bei einer zu überbrückenden Länge von 30 m benötigen Sie also zwei 15 m lange HDMI-Kabel. Längere Strecken sind – abhängig vom Repeater – möglich, doch der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab.
HDMI-Signale sind digital, d. h. es kommt nicht nur auf die richtigen Pegel an, sondern auch auf die Signalform (z. B. Flankensteilheit) und auf die Abweichungen in der Signallaufzeit zwischen den verschiedenen TMDS-Kanälen, dem TMDS-Taktsignal, dem Display Data Channel (von HDCP genutzt) und dem CEC-Kanal (Consumer Electronics Control für die Fernbedienung aller über HDMI verbundenen Geräte). Grundsätzlich gilt: Was sich durch schlechte HDMI-Kabel „einschleicht“, z. B. Signal-Reflexionen, unterschiedliche Signallaufzeiten oder Störeinstrahlung, kann kein Repeater mehr „reparieren“.