LINUX-Control-Unit LCU 1 - Benutzeroberfläche selbst erstellen Teil 1a/4

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Aus ELVjournal 05/2011     0 Kommentare
 LINUX-Control-Unit LCU 1 - Benutzeroberfläche selbst erstellen Teil 1a/4

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Mit diesem Artikel, der die Oberflächen-Engine UI der LCU1 beschreibt, setzen wir die Artikelserie zur Beschreibung der LCU1 fort. Im ersten Artikel wird die „UI-Engine“, ein Framework zur Erstellung von Benutzeroberflächen vorgestellt, gefolgt von weiteren Beiträgen zur Anbindung der UI-Engine an die I/O-Struktur und zum Interfaceprozess HS485D.

LCU1 – Hardware und Softwareprozesse

Bild 1: Übersicht über das Hard- und Softwaresystem der LCU1
Bild 1: Übersicht über das Hard- und Softwaresystem der LCU1
Die LCU1 ist fertig [1], die Firmware läuft, in Teil 3 der ersten Serie zur LCU haben wir schon die erste Bekanntschaft mit der Programmierung der Bedienoberfläche gemacht. In den nun folgenden drei weiteren Teilen zur Software wird es darum gehen, deren Bestandteile genauer kennenzulernen, um die LCU1 entsprechend den eigenen Vorstellungen einsetzen zu können. In Bild 1 ist eine Übersicht über die vorhandene Hardware sowie die einzelnen Softwarebestandteile zu sehen. Dabei sind die relevanten Hardwarebestandteile rot dargestellt: Touchscreen, TFT-Panel, die I/OPorts (2x ADC, 4x Digital In, 4x Relais, 1 Taster) und der RS485-Port. Zur Hardware kommen die implementierten Softwarebibliotheken. In Blau ist die DirectFB, die bereits im dritten Teil der ersten Serie behandelte Bibliothek zum Ansteuern des TFT-Displays und des Touchscreens, dargestellt.
Ebenfalls in Blau sind die Softwareprozesse zur UI-Engine dargestellt. Der Block „XML“ stellt die Dateien im Dateisystem dar, die in XML die Benutzeroberfläche beschreiben. In diesen XML-Dateien ist der Programmcode in die Sprache TCL eingebettet, welche das dynamische Verhalten der Oberfläche implementiert. Im zweiten Artikel der Serie erhält die UI-Engine Zugriff auf die IOs der LCU (grün dargestellt). Zusätzlich wird die Programmiersprache „immediateC“ vorgestellt, in der sich eine Logiksteuerung implementieren lässt. Der Hardwarezugriff erfolgt über sogenannte Interfaceprozesse. „PFMD“ (Platform Daemon) spricht die IOs der LCU1 an. Angesteuert werden die Interfaceprozesse über das bereits vom HomeMatic-System bekannte XML-RPC-Protokoll [2]. Der „Logik-Switch“ stellt die Verbindung zwischen der UI-Engine, mehreren Interfaceprozessen und dem in „immediateC“ implementierten Logikprogramm her. Die Kommunikation mit der UI-Engine und dem Logikprogramm erfolgt über das immediateC-Netzwerkprotokoll, während die Kommunikation mit den Interfaceprozessen über XML-RPC erfolgt. Das Datenbanksymbol steht hier für die XML-Konfigurationsdateien des Logik-Switches. Hierüber wird die Zuordnung zwischen den Signalen der Interfaceprozesse und den Signalen des Logikprogrammes definiert. Der dritte Artikel der Serie widmet sich einem weiteren Interfaceprozess, dem HS485D. Dieser bindet über die RS485-Schnittstelle der LCU1 die Komponenten des HomeMatic-Wired-Systems an die LCU an. Beispielhaft für die Anbindung des HomeMatic-Systems ist hier das HMW-IO12-Sw14-DR-Interface dargestellt.

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