LINUX-Control-Unit LCU 1 - Der Interfaceprozess hs485d Teil 3/4
Aus ELVjournal
01/2012
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Inhalt des Fachbeitrags
- Kontakt nach draußen
- Der Interfaceprozess hs485d
- Die Applikation „Türschloss“
- Die Logik
- Die Definition des Schnittstellenmoduls
- Pin-Eingabe
Im vorangegangenen Artikel wurden die Logiksteuerung mit immediateC und der Zugriff auf die Ein- und Ausgänge der LCU 1 beschrieben. In diesem Teil der Artikelserie wird die Software der LCU 1 nochmals erweitert. Es kommt der Interfaceprozess hs485d hinzu, über den sich Komponenten der Gerätefamilie HomeMatic Wired an den RS485-Anschluss der LCU 1 anschließen lassen. Als praktisches Einsatzbeispiel stellen wir ein mit HomeMatic Wired realisiertes Türschloss mit Pin-Eingabe-Zugang vor.Kontakt nach draußen
Der Interfaceprozess hs485d „spricht“ das bereits von der HomeMatic-Zentrale bekannte XML-RPC-Protokoll wie der im vorangegangenen Artikel vorgestellte Plattformprozess pfmd. Dadurch lassen sich die Ein- und Ausgänge der HomeMatic-Wired-Komponenten auf die gleiche Art und Weise wie die Anschlüsse der LCU 1 in einem Logikprogramm verwenden. Um dies zu demonstrieren, wollen wir das Logikprogramm aus dem letzten Artikel um die Funktionalität eines Türschlosses mit Pin-Eingabe erweitern. Die externe Hardware zu dieser Applikation wird an ein HomeMatic-Wired-Modul vom Typ HMW-IO12-SW14-DR (ELV-Art.-Nr. 68-09 20 11) angeschlossen. Zur Konfiguration und Bedienung der neuen Applikation wird die Oberflächenapplikation um einige Seiten erweitert und implementiert zusätzlich eine Logfunktion. Hierüber können die letzten 50 Ereignisse, die mit dem Türschloss im Zusammenhang stehen, nebst Zeitstempeln über das TFT-Display abgerufen werden. Die Einbindung eines HomeMatic-Wired-Gerätes in eine Logikapplikation erfordert gegenüber der Verwendung der Anschlüsse der LCU 1 einen weiteren Konfigurationsschritt. Es muss einem in der Konfiguration des Logik-Switches (siehe Artikel im ELVjournal 6/2011) definierten logischen Gerät ein bestimmtes physikalisches Gerät zugeordnet werden. Für diese Zuordnung und einige weitere Funktionen wurden Webseiten auf dem Webserver der LCU 1 abgelegt. Damit kann diese Konfiguration über einen normalen Webbrowser erfolgen.Fachbeitrag online und als PDF-Download herunterladen
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