Internet an Bord - Wie das Autoradio ins weltweite Netz kommt

0,00
Aus ELVjournal 03/2012     0 Kommentare
 Internet an Bord - Wie das Autoradio ins weltweite Netz kommt

Inhalt des Fachbeitrags

  • Browsen mit 200 km/h?
  • Urvater Car-PC
  • Steinige Anfänge
  • Endlich!
  • Internet-Anbindung – mehr als nur Google & Facebook
  • Dash-Tablet
PDF- / Onlineversion herunterladen

Die Tendenz ist folgerichtig – seit moderne Multimedia-Car-Hi-Fi auf Mikroprozessor-Boards basiert und alle modernen Schnittstellen aufweist, einschließlich der zum Smartphone, brauchten kreative Techniker keine Aufforderung mehr, dass diese Geräte auch unterwegs online gehen sollten. Dem Für und Wider zu diesem Thema und dem Stand der Technik außerhalb der Erstausrüstung widmet sich unsere Story.

Browsen mit 200 km/h?

Genau das kommt sicher vielen Menschen sofort in den Sinn, wenn man dieses Thema anreißt. Gut, wer das tut und vielleicht bei vollem Autobahntempo gebannt seine E-Mails liest, hat mit Glück nur seinen Führerschein, wenn es schlecht läuft, sein Leben verwirkt. Und wenn es ganz schlecht läuft, auch das anderer auf dem Gewissen. Das passiert allerdings auch bei der Suche nach der heruntergefallenen Zigarette, bei der Suche nach einer CD oder beim Bedienen des Navigationsgerätes, und erst recht beim Telefonieren. Ich erinnere mich sehr gut an die Handy-Anfangszeiten, als es noch nicht verboten war, am Steuer zu telefonieren. Zu Hause losgefahren, im dicksten Feierabendverkehr zu einem Kunden quer durch eine Großstadt. Kurz nach dem Losfahren klingelt das Handy, und als man nach einer halben Stunden auflegt, ist man angekommen – allerdings ohne jede Erinnerung, was in dieser Zeit unterwegs passiert ist … Warum holt man sich nun etwas derart die Aufmerksamkeit Forderndes wie das Internet ins Auto? Kurze Antwort, und damit der erhobene Zeigefinger beiseite: weil es erstens die moderne Technik hergibt und weil es ungemein nützlich ist, solange man nicht … ach so, keinen Zeigefinger mehr. Arbeitende Menschen verbringen heute ungemein viel Zeit im Auto, auf Flügen, in Bahnen. Die ständige Präsenz für andere, die Verbindung überall hin, Informationsbedarf sind dank Handy und Smartphone heute eine Selbstverständlichkeit und allgemein akzeptiert. Diese Technik hat das Berufsleben, in den letzten Jahren aber insbesondere auch das private Leben der meisten Menschen geprägt und verändert. Da gab es einen Ausflug an die Küste im vorigen Jahr. Wir standen am Nordseestrand und erläuterten konträre Ansichten, in welcher Richtung nun Borkum liegt. Einer aus der Runde löste das auf modern: Er zückte sein iPhone, schaltete das GPS ein, und wir konnten auf der Karte sehen, wo wir standen und wo Borkum lag. Nur ein Beispiel. Aber warum denn nun auch das Internet ins Auto? Wir haben uns eben einfach daran gewöhnt, dass wir immer und überall an alle gewünschte Informationen kommen. Gut, wo das nächste Restaurant auf einer Überlandtour ist, zeigt auch jedes halbwegs aktuelle Navigationsgerät an. Aber wann das geöffnet hat, was es dort zu essen gibt, dazu muss man schon im Internet nachsehen, um sich zu entscheiden, dass man vielleicht einige Kilometer Umweg in Kauf nimmt, um einen leckeren Fisch in einem schön versteckten Fischrestaurant an einem ebenso versteckten mecklenburgischen See serviert zu bekommen. Oder man muss tanken. Da hilft heute eine App, um zu sehen, wie die Preise der nächst gelegenen Tankstellen aussehen. Natürlich ist in heutigen Zeiten auch eine ständige Übersicht über die sozialen Kontakte per Mail, Lieblingsforum oder Social Networking ganz nützlich. Es muss ja nicht mitten auf der Autobahn sein, Mail-Abruf geht auch auf dem Rastplatz.

Fachbeitrag online und als PDF-Download herunterladen

Fachbeitrag herunterladen


Laden Sie die komplette Ausgabe 03/2012 inkl. dieses Beitrags herunter. zum Inhalt


Die ELVjournal-Flatrate!
Für nur EUR 24,95 im Jahr erhalten Sie Zugriff auf alle verfügbaren Fachbeiträge.

Inhalt

Sie erhalten den Artikel in 2 Versionen:

online  als Online-Version

pdf  als PDF (5 Seiten)

Sie erhalten folgende Artikel:
  • Internet an Bord - Wie das Autoradio ins weltweite Netz kommt
    • 1 x Journalbericht


Hinterlassen Sie einen Kommentar:
(Anmeldung erforderlich)
  Name
  E-Mail
KATEGORIEN