Funktions- und Betriebssicherheit in Verteilanlagen. Das Energieverteilnetz als potentieller Störfaktor

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Aus ELVjournal 04/2012     1 Kommentare
 Funktions- und Betriebssicherheit in Verteilanlagen. Das Energieverteilnetz als potentieller Störfaktor

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    Im Zeichen immer komplexerer Installationen – Stichwort: vernetzte Multimediasysteme – wird es zunehmend schwieriger, Sicherheit für Mensch, Gebäude und die Funktion der Systeme voll umfänglich, jederzeit und dauerhaft zu erreichen. Die klassischen Maßnahmen des äußeren und inneren Blitzschutzes „Erdung und Potentialausgleich“ in einer Empfangs- und Verteilanlage sind heute nach wie vor unverzichtbar, reichen aber bei Weitem nicht aus. Das wahre Problempotential wird sich erst im multimedialen, intelligenten Haus offenbaren. Hier sind durch den Betrieb unterschiedlichster vernetzter Systeme für die Energieversorgung, Unterhaltung, Kommunikation, Datentechnik, Steuerung, Sicherheit … völlig neue Störszenarien entstanden. Deren Beherrschung ist durch Anwendung der bestehenden Normen und Vorschriften (noch) nicht restlos möglich.

    Dreiphasige Energieverteilungen.

    Bild 1: Die Spannungsverläufe in einem Drehstromsystem. Werden die Spannungen zwischen den Phasenleitern und dem Neutralleiter (Sternspannungen) symmetrisch durch lineare Lasten belastet, kompensieren sich die Lastströme im Neutralleiter.
    Bild 1: Die Spannungsverläufe in einem Drehstromsystem. Werden die Spannungen zwischen den Phasenleitern und dem Neutralleiter (Sternspannungen) symmetrisch durch lineare Lasten belastet, kompensieren sich die Lastströme im Neutralleiter.

    Von den Energieversorgern wird die elektrische Energie in Form von „Drehstrom“ (korrekterweise müsste von Drehspannung die Rede sein) zum Abnehmer transportiert. Der Begriff „Drehstrom“ leitet sich aus der Art der Stromerzeugung über einen Generator mit drei um 120° versetzte Wicklungspakete ab. Bei einer Generatordrehzahl von 50 Umdrehungen pro Sekunde (50 Hz) stehen so im Idealfall drei reine Sinusspannungen (ohne Oberwellen, deshalb auch als harmonisch bezeichnet) mit einem Effektivwert von ca. 230 V jeweils zwischen den drei Phasenleitungen (Leiterspannungen, L1, L2, L3) und dem gemeinsamen Neutralleiter (N) des Hausanschlusses an (Sternspannungen, S1, S2, S3). Zwischen den Außenleitern werden um 30° gegen die Sternspannungen phasenverschobene (voreilende) Spannungen mit einem Effektivwert von ca. 400 V gemessen (Leiterspannungen, L1, L2, L3). Bild 1 zeigt die Zeitverläufe von Stern- und Leiterspannungen.

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    Kommentare:

    06.12.2012 schrieb Horst Radon:
    „guter Artikel”
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