Die Makrosteuerung wird über die mitgelieferte Konfigurationssoftware vom PC aus konfiguriert, arbeitet danach aber unabhängig vom Computer die gespeicherten Makros ab.
Dadurch kann man die Makrosteuerung dort platzieren, wo die besten Empfangs- und Sendebedingungen für die beteiligten Geräte herrschen.
Wie bei den Funkzentralen des Systems kann hier im Zuge der Programmierung der Makros eine völlig flexible Zuordnung zwischen Sendern und Empfängern vorgenommen werden. So kann z. B. ein FS20-Sender eine Reihe von Empfängern erreichen, die sonst in einem anderen Adressgruppenbereich arbeiten (z.?B. die Beleuchtung in sonst adressmäßig getrennten Räumen).
Zudem ist es mit der MST 1 möglich, verschiedene Startzeiten und Zeitintervalle zuzuordnen und eine flexible Zuordnung von Steuerbefehlen, die nicht von allen Sendern des Systems geboten werden, vorzunehmen. Ein Beispiel hierfür wäre z. B. der lampenschonende Softstart bei dimmergesteuerten Lampen.
Im Speicher der Makrosteuerung finden bis zu 50 Makros Platz. Die Anzahl der Aktionen, die das Makro ausführt, ist variabel und wird von der PC-Software überwacht.
Sendeseitig werden alle FS20-Befehle inkl. Zeitangaben unterstützt. Empfangsseitig werden ebenfalls alle Befehle akzeptiert, jedoch wird die Zeitinformation nicht ausgewertet, die Zeitsteuerung erfolgt ja allein durch die MST?1.
Zusätzlich sind 6 Kontakteingänge für Taster bzw. Tasterkontakte vorhanden, die man den Makros ebenfalls zuordnen kann. So sind Makros auch etwa durch einen Alarmkontakt oder drahtgebundenen Taster auslösbar.
Während der Programmierung wird das Gerät über den USB-Anschluss versorgt, im Betrieb ist hierzu ein Netzteil erforderlich.












