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| 1 | 0,75 | OK | 5/2006 |
Die meisten modernen Audiogeräte besitzen heute einen optischen oder elektrischen Digital-Ausgang, über den via Lichtwellenleiter- oder Koax-Kabel eine störungsfreie Audio-Verbindung in erstklassiger Qualität zum Verstärker realisierbar ist. Leider besitzen die meisten Verstärker nur einen einzigen digitalen Eingang, so dass die Vorteile der digitalen Audio-Übertragung immer noch weitgehend ungenutzt bleiben. Mit dem DAV 4 kann ein beliebiger digitaler Eingang am Verstärker (optisch oder Koax) auf 4 Eingänge erweitert werden. Drei dieser Eingänge sind für die Zuführung des digitalen Eingangssignals über Lichtwellenleiter (LWL) und ein Eingang für den Anschluss eines Koax-Kabels vorgesehen. Ausgangsseitig stehen zwei optische und eine Koax-Schnittstelle zur Verfügung. Zur Signal-Ein- und -Auskopplung werden die in der digitalen Audiotechnik weit verbreiteten Toslink-Steckverbinder genutzt, die Koax-Verbindung erfolgt via Cinch. Die Auswahl des Eingangskanals kann beim DAV 4 entweder direkt über Tasten am Gerät oder mit einer beliebigen ELVFS20- Fernbedienung erfolgen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, andere FS20-Sender zu nutzen, um z. B. eine automatische Kanalwahl vornehmen zu können. Hier ist auch eine Einbindung in das FHZ-1000-System möglich. Durch die Verwendung des ELV-FS20-Funk- Protokolls bestehen so nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Steuerung des Verteilers. Neben den umfangreichen Möglichkeiten der Signalquellenauswahl kann das Gerät auch als Toslink-Repeater eingesetzt werden, um z. B. die optische Übertragungsstrecke zu verdoppeln.












