Der praktische Nutzen von komplexen Steuerungsbefehlen in der FS20-Haussteuerung ist bei Anwendern, die eine der Zentralen des Systems nutzen, unumstritten. Kann man doch auf diese Weise auf ein einziges auslösendes Ereignis hin mehrere Befehle aussenden und so die vorhandene Infrastruktur noch besser nutzen.
Das geht auch ohne Zentrale: Schon der 2008 erschienene Vorgänger FS20 MST1 ist eine komfortable Makrosteuerung, die auf ein Ereignis hin gespeicherte Abläufe auslösen konnte. Der Nachfolger der MST1, die FS20 MST2, kann noch mehr. Vor allem die neue, komfortablere PC-Software hierzu bietet weitere Möglichkeiten, neben einer verbesserten Bedienoberfläche z. B. das Kommentieren der Makros.
- Bis zu 50 Makros mit variabler Aktionsanzahl speicherbar
- Intuitive Programmieroberfläche mit gleichzeitiger Übersicht von Makros und Aktionen
- Programmiersoftware kompatibel zur FS20 MST1 (außer der Kommentarfunktion)
- Makrospeicherung inkl. Kommentierung, Kommentar auslesbar
- Interne Echtzeituhr, per Software synchronisierbar
- Makroauslösung durch FS20-Sender, Kontakteingänge oder Zeitsteuerung
- Nach Programmierung autarker Betrieb ohne PC
- Spannungsversorgung über USB oder externes Netzteil
Für die Auslösung eines Makros, einer im Speicher hinterlegten Abfolge von FS20-Befehlen und Zeitabläufen, werden sowohl Befehle von FS20-Sendern als auch eine interne Zeit- und Intervallsteuerung genutzt. Des Weiteren können bis zu sechs externe Schaltkontakte (z. B. durch die Ansteuerung von Alarmkontakten) verwendet werden. So kann man z. B. mit einem Tastendruck sonst nicht ständig zusammenarbeitende FS20-Aktoren gemeinsam steuern und völlig flexibel zuordnen, auch über Hauscode-Grenzen hinweg.
Beispiel Fernsehabend: Ein Tastendruck auf der Fernbedienung genügt, um die AV-Anlage einzuschalten, die Rollläden herabzulassen und die Raumbeleuchtung auf das Ambiente zum Fernsehen zu schalten bzw. zu dimmen.
Die Programmierung der Makros erfolgt über eine intuitiv bedienbare Programmieroberfläche am PC, und nach der Übertragung zur FS20 MST2 arbeitet diese autark. So kann sie dort im FS20-System platziert werden, wo ihre Aussendungen von allen Aktoren am besten zu empfangen sind. Zur verbesserten Dokumentation der Konfiguration können alle Makros mit Kommentaren versehen werden, die auf der FS20 MST2 speicherbar und beliebig später auslesbar sind. Dies erleichtert die Wartung eines FS20-Systems erheblich.
Während der Programmierung erfolgt die Spannungsversorgung via USB, für den autarken Betrieb ist ein zusätzliches Netzteil erforderlich.










